Urokompetenz Podcast mit Dr. Witt

Harnsteine – Warum sind so viele Menschen betroffen?

18.10.2026
Warum entwickeln so viele Menschen Nieren- oder Harnleitersteine? Eine Nierenkolik kann innerhalb kürzester Zeit extrem starke Schmerzen verursachen und macht häufig eine rasche medizinische Behandlung notwendig. Doch wie entstehen Harnsteine überhaupt, woraus bestehen sie und warum sind manche Menschen besonders häufig betroffen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt spricht mit Prof. Dr. med. Sven Lahme über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Harnsteinerkrankungen. Gemeinsam erklären sie, welche Rolle Ernährung, Flüssigkeitsaufnahme und Stoffwechsel spielen, wann Steine von selbst abgehen können und welche modernen Verfahren zur Entfernung von Nieren- und Harnleitersteinen zur Verfügung stehen. Eine Folge über eine weitverbreitete urologische Erkrankung, die Möglichkeiten einer schonenden Steinbehandlung und darüber, wie sich das Risiko erneuter Harnsteine durch gezielte Vorbeugung und individuelle Nachsorge verringern lässt.
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Harnsteine – Warum sind so viele Menschen betroffen?
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Worum geht es in dieser Folge?

Plötzlich auftretende, extrem starke Schmerzen in der Flanke, die bis in den Unterbauch oder die Leiste ausstrahlen können: Eine Nierenkolik gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die viele Betroffene jemals gemacht haben. Ausgelöst wird sie häufig durch einen Stein, der aus der Niere in den Harnleiter gewandert ist und dort den Urinabfluss behindert.

In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts sprechen Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt und Prof. Dr. med. Sven Lahme über eine der häufigsten Erkrankungen des Harntrakts: Harnsteine. Gemeinsam beleuchten sie, warum so viele Menschen betroffen sind, wie Steine entstehen und welche modernen Möglichkeiten zur Behandlung zur Verfügung stehen.

Harnsteine können sich in verschiedenen Abschnitten des Harntrakts bilden. Besonders häufig entstehen sie in den Nieren und gelangen von dort möglicherweise in die Harnleiter. Je nach Größe, Lage und Zusammensetzung können sie unbemerkt bleiben, von selbst ausgeschieden werden oder erhebliche Beschwerden verursachen.

Dabei geht es nicht nur um die Behandlung einer akuten Nierenkolik. Wer einmal einen Harnstein entwickelt hat, trägt ein erhöhtes Risiko für weitere Steine. Deshalb spielen die Analyse der Steinursache, die richtige Ernährung, eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und eine individuell angepasste Nachsorge eine wichtige Rolle.

In dieser Folge erfahren Sie

  • Was Harnsteine sind und wie sie in Nieren und Harnleitern entstehen
  • Warum so viele Menschen von einer Harnsteinerkrankung betroffen sind
  • Welche unterschiedlichen Steinarten es gibt und woraus sie bestehen
  • Warum bereits kleine Harnleitersteine extrem starke Schmerzen verursachen können
  • Welche Untersuchungen bei Verdacht auf Nieren- oder Harnleitersteine notwendig sind
  • Wann ein Stein von selbst abgehen kann und wann eine Behandlung erforderlich wird
  • Welche modernen Verfahren zur Entfernung und Zertrümmerung von Harnsteinen zur Verfügung stehen
  • Welche Rolle Ernährung, Trinkmenge und Stoffwechsel bei der Steinbildung spielen
  • Warum eine Steinanalyse und individuelle Nachsorge wichtig sind
  • Wie sich das Risiko für erneute Harnsteine langfristig verringern lässt

Warum dieses Thema wichtig ist

Harnsteinerkrankungen gehören zu den häufigen urologischen Erkrankungen und können Menschen nahezu jeden Alters betreffen. Manche entwickeln im Laufe ihres Lebens nur einen einzigen Stein, andere leiden wiederholt unter neuen Nieren- oder Harnleitersteinen.

Ein Harnstein besteht aus kristallinen Substanzen, die sich aus dem Urin ablagern und nach und nach zu einem festen Stein verbinden.

Unter normalen Bedingungen sind viele dieser Stoffe im Urin gelöst. Steigt jedoch ihre Konzentration oder verändert sich die chemische Zusammensetzung des Urins, können sich Kristalle bilden. Aus diesen können im weiteren Verlauf größere Steine entstehen.

Welche Faktoren dazu beitragen, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Neben der Flüssigkeitsaufnahme und den Ernährungsgewohnheiten können genetische Veranlagungen, Stoffwechselerkrankungen, bestimmte Medikamente oder Veränderungen des Urinabflusses eine Rolle spielen.

Welche Arten von Harnsteinen gibt es?

Harnstein ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Steinarten. Ihre chemische Zusammensetzung ist wichtig, weil sie sowohl die Entstehung als auch die Behandlung und Vorbeugung beeinflusst.

Am häufigsten sind sogenannte Kalziumsteine. Diese bestehen überwiegend aus Kalziumoxalat oder Kalziumphosphat. Ihre Entstehung kann unter anderem durch eine erhöhte Konzentration bestimmter Stoffe im Urin begünstigt werden.

Daneben gibt es Harnsäuresteine. Sie entstehen besonders häufig bei dauerhaft saurem Urin und können beispielsweise im Zusammenhang mit Stoffwechselveränderungen, Gicht oder dem metabolischen Syndrom auftreten.

Eine weitere Gruppe bilden Infektsteine, zu denen insbesondere Struvitsteine gehören. Sie können bei bestimmten bakteriellen Harnwegsinfektionen entstehen und unter ungünstigen Bedingungen rasch wachsen.

Seltener sind Zystinsteine, die auf einer angeborenen Stoffwechselstörung beruhen.

Da sich die Ursachen unterscheiden, ist es wichtig, die Zusammensetzung eines entfernten oder ausgeschiedenen Steins untersuchen zu lassen. Daraus können sich konkrete Empfehlungen zur Vorbeugung ergeben.

Warum verursacht ein Harnleiterstein so starke Schmerzen?

Nicht jeder Nierenstein verursacht sofort Beschwerden.

Solange ein Stein in der Niere liegt und den Urinabfluss nicht behindert, kann er über längere Zeit unbemerkt bleiben. Viele Nierensteine werden deshalb zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt.

Wandert ein Stein dagegen aus der Niere in den Harnleiter, kann sich die Situation schlagartig verändern.

Der Harnleiter ist ein schmaler Verbindungsgang, durch den der Urin von der Niere zur Blase transportiert wird. Bleibt ein Stein darin stecken, kann sich der Urin oberhalb der Engstelle zurückstauen.

Dadurch steigt der Druck im Nierenbecken und Harnleiter. Gleichzeitig können krampfartige Bewegungen des Harnleiters auftreten, die den Stein weitertransportieren sollen.

Die Folge können äußerst heftige, wellenförmige Schmerzen sein. Typischerweise beginnen sie in der Flanke und können in den Unterbauch, die Leiste oder den Genitalbereich ausstrahlen.

Häufig kommen Übelkeit, Erbrechen, Unruhe oder Blut im Urin hinzu.

Dabei ist nicht allein die Größe des Steins entscheidend. Auch ein vergleichsweise kleiner Stein kann starke Beschwerden verursachen, wenn er an einer engen Stelle des Harnleiters festsitzt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Harnleiter – Erkrankungen und Behandlung bei Urokompetenz.

Wie werden Nieren- und Harnleitersteine festgestellt?

Bei Verdacht auf eine Harnsteinerkrankung sind die Beschwerden, die körperliche Untersuchung und die bildgebende Diagnostik wichtig.

Eine Ultraschalluntersuchung kann beispielsweise Hinweise auf einen Nierenstein oder einen Harnstau liefern.

Mit einer Computertomographie ohne Kontrastmittel lassen sich Steine häufig besonders zuverlässig darstellen. Die Untersuchung kann helfen, die genaue Lage und Größe eines Steins festzustellen und andere Ursachen akuter Schmerzen auszuschließen.

Zusätzlich werden Urin und Blut untersucht. Dabei geht es unter anderem darum, eine mögliche Infektion zu erkennen und die Nierenfunktion zu beurteilen.

Besonders wichtig ist die Frage, ob der Urin weiterhin ausreichend abfließen kann.

Denn ein Harnleiterstein, der den Urinabfluss blockiert, kann die betroffene Niere belasten. Kommt eine bakterielle Infektion hinzu, kann daraus eine gefährliche Situation entstehen, die eine sofortige Behandlung erforderlich macht.

Wann können Harnsteine von selbst abgehen?

Nicht jeder Harnleiterstein muss operativ entfernt werden.

Kleine Steine können unter geeigneten Voraussetzungen von selbst mit dem Urin ausgeschieden werden. Wie wahrscheinlich ein solcher spontaner Steinabgang ist, hängt insbesondere von der Größe und Lage des Steins ab.

Bei kleinen, unkomplizierten Harnleitersteinen kann deshalb zunächst eine kontrollierte abwartende Behandlung sinnvoll sein.

Wichtig sind dabei eine ausreichende Schmerztherapie, die Überprüfung des Urinabflusses und eine geeignete urologische Verlaufskontrolle.

Bei bestimmten Harnleitersteinen können außerdem Medikamente eingesetzt werden, die den Steinabgang unterstützen sollen. Dazu gehören in ausgewählten Situationen sogenannte Alphablocker.

Nicht sinnvoll ist es dagegen, eine akute Kolik durch zwanghaftes Trinken großer Flüssigkeitsmengen behandeln zu wollen. Bei einer bestehenden Abflussbehinderung kann dies die Beschwerden verstärken.

Eine abwartende Behandlung ist außerdem nicht geeignet, wenn eine Infektion, eine relevante Einschränkung der Nierenfunktion, nicht beherrschbare Schmerzen oder andere Komplikationen vorliegen.

Welche modernen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Wenn ein Stein nicht von selbst abgeht, wiederholt Beschwerden verursacht oder den Urinabfluss gefährdet, stehen heute verschiedene schonende Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Eine Möglichkeit ist die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, kurz ESWL. Dabei werden Stoßwellen von außerhalb des Körpers auf den Stein gerichtet, um ihn in kleinere Fragmente zu zerlegen. Diese können anschließend über die Harnwege ausgeschieden werden.

Bei der Ureterorenoskopie, kurz URS, wird ein dünnes Endoskop über die Harnröhre und die Harnblase in den Harnleiter und gegebenenfalls bis in die Niere vorgeschoben.

Der Stein kann dabei unter direkter Sicht mit speziellen Instrumenten entfernt oder mithilfe eines Lasers zerkleinert werden.

Bei größeren oder komplexen Nierensteinen kommt häufig die perkutane Nephrolithotomie, kurz PCNL oder PNL, infrage. Dabei wird über einen kleinen Zugang durch die Haut ein Instrument in das Nierenhohlsystem eingebracht, um den Stein zu zertrümmern und zu entfernen.

Je nach Situation kann auch eine Mini-PCNL mit besonders schlanken Instrumenten eingesetzt werden.

Welche Methode am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der Steingröße, der genauen Lage, der vermuteten Steinart, den anatomischen Verhältnissen und möglichen Begleiterkrankungen ab.

Eine ausführliche Übersicht über unterschiedliche Steinarten und Behandlungsmöglichkeiten finden Sie im Beitrag Nierensteine verstehen – Mythen, Fakten und Behandlung.

Warum kommen Harnsteine häufig wieder?

Eine Harnsteinerkrankung ist nicht immer mit der Entfernung des aktuellen Steins abgeschlossen.

Viele Patienten haben weiterhin Stoffwechsel- oder Ernährungsfaktoren, die eine erneute Steinbildung begünstigen können.

Dazu gehören beispielsweise eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, ein hoher Salzkonsum, bestimmte Ernährungsgewohnheiten oder ein dauerhaft ungünstiger pH-Wert des Urins.

Auch Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Gicht oder bestimmte Störungen des Kalziumstoffwechsels können das Risiko beeinflussen.

Deshalb sollte insbesondere bei wiederkehrenden Steinen untersucht werden, welche Ursachen vorliegen.

Neben der chemischen Steinanalyse kann dafür eine Stoffwechseluntersuchung mit einer oder mehreren 24-Stunden-Urinsammlungen sinnvoll sein. Dabei werden unter anderem die ausgeschiedene Flüssigkeitsmenge und die Konzentrationen verschiedener steinbildender oder steinhemmender Substanzen untersucht.

Die Ergebnisse ermöglichen eine gezieltere Vorbeugung, statt allen Patienten dieselben pauschalen Ernährungsempfehlungen zu geben.

Wie lassen sich neue Harnsteine verhindern?

Eine der wichtigsten allgemeinen Maßnahmen zur Vorbeugung ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Durch eine höhere Urinmenge werden steinbildende Substanzen stärker verdünnt. Dadurch sinkt das Risiko, dass sich erneut Kristalle und Steine bilden.

Die europäischen urologischen Leitlinien empfehlen bei der allgemeinen Harnsteinvorbeugung eine Trinkmenge, die eine tägliche Urinausscheidung von mehr als 2,5 Litern ermöglicht. Dafür sind häufig etwa 2,5 bis 3 Liter Flüssigkeit pro Tag erforderlich, abhängig von Körpergröße, Temperatur, körperlicher Aktivität und Flüssigkeitsverlusten.

Bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen können allerdings individuelle Trinkmengenbeschränkungen notwendig sein.

Auch eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle.

Ein übermäßiger Salzkonsum sollte möglichst vermieden werden, da er bei bestimmten Steinarten die Kalziumausscheidung im Urin erhöhen kann.

Ebenso kann eine sehr hohe Aufnahme tierischer Eiweiße die Steinbildung begünstigen.

Wichtig ist außerdem, Kalzium nicht grundsätzlich aus der Ernährung zu streichen. Eine normale Kalziumzufuhr kann insbesondere bei Kalziumoxalatsteinen sinnvoll sein, weil Kalzium im Darm Oxalat bindet und dadurch dessen Aufnahme verringern kann.

Bei bestimmten Steinarten können zusätzliche Maßnahmen notwendig werden. Dazu gehören beispielsweise die gezielte Veränderung des Urin-pH-Werts oder eine medikamentöse Behandlung.

Welche Vorbeugung im Einzelfall sinnvoll ist, sollte deshalb möglichst anhand der Steinart und der individuellen Untersuchungsergebnisse entschieden werden.

Ausführliche Empfehlungen finden Sie im Beitrag Effektive Strategien zur Vorbeugung von Harnsteinen.

Wann ist eine Harnsteinerkrankung ein Notfall?

Nicht jeder Harnstein ist ein Notfall. Bestimmte Symptome erfordern jedoch eine sofortige medizinische Abklärung.

Besonders gefährlich kann es werden, wenn ein Stein den Urinabfluss blockiert und gleichzeitig eine Infektion vorliegt.

Fieber, Schüttelfrost und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl können in diesem Zusammenhang auf eine infizierte Harnstauungsniere hinweisen. In solchen Fällen besteht die Gefahr einer schweren Infektion bis hin zur Blutvergiftung.

Dann muss der Urinabfluss gegebenenfalls dringend durch eine Harnleiterschiene oder einen über die Haut eingelegten Nierenkatheter wiederhergestellt werden.

Auch bei anhaltend stärksten Schmerzen, wiederholtem Erbrechen, deutlich verminderter Urinausscheidung oder plötzlich ausbleibendem Wasserlassen ist eine umgehende ärztliche Beurteilung notwendig.

Das Ziel einer modernen Harnsteinbehandlung besteht deshalb nicht nur darin, vorhandene Steine möglichst schonend zu beseitigen. Ebenso wichtig ist es, die Nierenfunktion zu schützen, Komplikationen zu verhindern und das persönliche Risiko einer erneuten Steinbildung langfristig zu reduzieren.

Weiterführende Informationen

Einen umfassenden Überblick über die Entstehung, Symptome und Behandlung von Nierensteinen finden Sie auf der Seite Niere – Erkrankungen und Behandlung bei Urokompetenz.

Warum Nierensteine häufig erst im Harnleiter starke Schmerzen auslösen und wie festsitzende Harnleitersteine behandelt werden können, erfahren Sie unter Harnleiter – Erkrankungen und Behandlung.

Welche verbreiteten Annahmen über Nierensteine stimmen und welche medizinischen Fakten dahinterstehen, lesen Sie im Beitrag Nierensteine verstehen – Mythen und Fakten.

Konkrete Empfehlungen zu Trinkmenge, Ernährung, Steinanalyse und individueller Nachsorge finden Sie unter Effektive Strategien zur Vorbeugung von Harnsteinen.

Video zur Folge

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Mehr Informationen

Medizinischer Hinweis

Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Entstehung von Harnsteinen kann unterschiedliche Ursachen haben. Welche Behandlung geeignet ist, hängt insbesondere von Größe, Lage und Zusammensetzung des Steins, dem Urinabfluss, der Nierenfunktion, möglichen Infektionen und individuellen Begleiterkrankungen ab. Auch Empfehlungen zur Trinkmenge und Ernährung müssen bei bestimmten Erkrankungen individuell angepasst werden. Bei einer Nierenkolik mit Fieber oder Schüttelfrost, nicht beherrschbaren Schmerzen, starkem Erbrechen oder ausbleibender Urinausscheidung ist eine umgehende medizinische Abklärung erforderlich. Maßnahmen zur Vorbeugung sollten nach einer entsprechenden urologischen Diagnostik auf das persönliche Steinrisiko abgestimmt werden.