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	<title>Urokompetenz Podcast | Urologie verständlich erklärt</title>
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	<description>Medizinwissen aus der Urologie</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Sep 2026 09:13:43 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Urokompetenz Podcast | Urologie verständlich erklärt</title>
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	<item>
		<title>Keine Angst vor der Narkose – Anästhesist klärt auf</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/keine-angst-vor-der-narkose-anaesthesist-klaert-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2026 14:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reaction Videos/andere Gesundheitsthemen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Patienten haben Angst vor einer Narkose. Ein Anästhesist erklärt, wie eine Vollnarkose abläuft, wie Patienten während der Operation überwacht werden und warum das persönliche Vorgespräch für die Sicherheit wichtig ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/keine-angst-vor-der-narkose-anaesthesist-klaert-auf/">Keine Angst vor der Narkose – Anästhesist klärt auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Patienten haben vor einer geplanten Operation nicht nur Sorge vor dem Eingriff selbst, sondern auch vor der <strong>Narkose</strong>. Was passiert, wenn ich nicht wieder aufwache? Kann ich während der Operation etwas mitbekommen? Und wie überwacht der Anästhesist eigentlich, dass während der Narkose alles sicher bleibt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts geht es deshalb um die häufigsten Fragen und Ängste rund um die moderne Anästhesie. Ein Anästhesist erklärt, wie eine Vollnarkose vorbereitet und durchgeführt wird, welche Körperfunktionen während einer Operation überwacht werden und warum die individuelle Einschätzung vor dem Eingriff so wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine sichere Narkose beginnt bereits vor der Operation. Im Anästhesiegespräch werden Vorerkrankungen, Medikamente, frühere Erfahrungen mit Narkosen und mögliche individuelle Risiken besprochen. Auf dieser Grundlage kann die Anästhesie an den Patienten und den geplanten Eingriff angepasst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum viele Patienten Angst vor einer Narkose haben</li>



<li>Wie eine Vollnarkose vorbereitet und eingeleitet wird</li>



<li>Welche Aufgaben der Anästhesist während einer Operation übernimmt</li>



<li>Wie Atmung, Kreislauf und weitere wichtige Körperfunktionen überwacht werden</li>



<li>Warum Vorerkrankungen und Medikamente vor der Operation besprochen werden müssen</li>



<li>Was nach der Operation im Aufwachraum passiert</li>



<li>Warum das persönliche Anästhesiegespräch ein wichtiger Bestandteil der Operationsvorbereitung ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Operation bedeutet für viele Menschen, für eine gewisse Zeit Kontrolle abzugeben. Gerade die Vorstellung, während einer Vollnarkose bewusstlos zu sein, kann deshalb Unsicherheit oder Angst auslösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die moderne Anästhesie ist jedoch ein genau überwachter medizinischer Prozess. Während des gesamten Eingriffs kontrolliert das Anästhesieteam kontinuierlich wichtige Körperfunktionen wie Sauerstoffversorgung, Atmung, Blutdruck und Herz-Kreislauf-Funktion. Die verwendeten Medikamente und ihre Dosierung werden dabei individuell auf den Patienten und die jeweilige Operation abgestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Grundlage dafür ist das Gespräch vor dem Eingriff. Dabei werden unter anderem bestehende Erkrankungen, regelmäßig eingenommene Medikamente, Allergien und frühere Erfahrungen mit Narkosen berücksichtigt. Auch persönliche Sorgen oder schlechte Erfahrungen sollten Patienten in diesem Gespräch offen ansprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem geplanten stationären Eingriff bei Urokompetenz gehören die medizinische Vorbereitung, die OP-Aufklärung und das Anästhesiegespräch zum strukturierten Ablauf vor der Operation. Weitere Informationen dazu finden Sie in den <a href="https://urokompetenz.de/service/patienteninformationen/"><strong>Patienteninformationen von Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Eingriff werden Patienten zunächst im Aufwachraum überwacht. Dort wird kontrolliert, wie sich Atmung, Kreislauf und Bewusstsein nach der Narkose entwickeln. Ziel ist eine möglichst sichere und zugleich schonende Begleitung durch alle Phasen der Operation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ängste vor einer Narkose sollten deshalb nicht einfach verdrängt werden. Wer seine Fragen im Vorfeld offen anspricht und weiß, was während der Anästhesie geschieht, kann einer geplanten Operation häufig deutlich informierter und ruhiger entgegensehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was vor einem stationären Aufenthalt zu beachten ist, welche Unterlagen benötigt werden und wie der Ablauf vor und nach einer Operation aussieht, erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/service/patienteninformationen/"><strong>Patienteninformationen bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Urokompetenz, das Behandlungskonzept und die medizinische Betreuung finden Sie auf der Seite <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/"><strong>Über Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Fragen zu einer geplanten Behandlung oder einem stationären Aufenthalt können Sie sich über die Seite <a href="https://urokompetenz.de/kontakt/"><strong>Kontakt zu Urokompetenz</strong></a> direkt an das Team wenden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche oder anästhesiologische Beratung. Welche Form der Anästhesie geeignet ist und welche individuellen Risiken berücksichtigt werden müssen, hängt unter anderem vom geplanten Eingriff, dem Gesundheitszustand, bestehenden Vorerkrankungen und regelmäßig eingenommenen Medikamenten ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/keine-angst-vor-der-narkose-anaesthesist-klaert-auf/">Keine Angst vor der Narkose – Anästhesist klärt auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kontinenz und Potenz nach Prostata-OP – Warum die Anatomie entscheidend ist</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kontinenz-und-potenz-nach-prostata-op/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum entwickeln sich Kontinenz und Potenz nach einer Prostata-OP bei jedem Patienten unterschiedlich? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, welche Rolle Anatomie, Schließmuskel und Nerven spielen und warum präzises Operieren entscheidend ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kontinenz-und-potenz-nach-prostata-op/">Kontinenz und Potenz nach Prostata-OP – Warum die Anatomie entscheidend ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum sind manche Männer nach einer Prostataoperation schnell wieder kontinent, während die Erholung bei anderen länger dauert? Und welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Erektionsfähigkeit nach dem Eingriff möglichst erhalten bleiben kann?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt <a href="https://urokompetenz.de/dr-witt/"><strong>Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt</strong></a>, warum die individuelle Anatomie bei einer <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>Prostataoperation</strong></a> eine entscheidende Rolle für Kontinenz und Potenz spielt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließmuskel, Harnröhre, Nerven und die umgebenden Strukturen liegen auf engem Raum unmittelbar an der Prostata. Bei einer Operation müssen deshalb onkologische Sicherheit und der bestmögliche Erhalt dieser funktionell wichtigen Strukturen miteinander verbunden werden. Wie gut das gelingt, hängt nicht allein vom Operationsroboter ab, sondern wesentlich von der Anatomie des Patienten, der Tumorausdehnung und der Erfahrung des Operateurs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum die individuelle Anatomie für Kontinenz und Potenz wichtig ist</li>



<li>Welche Strukturen beim Wasserhalten eine Rolle spielen</li>



<li>Warum die Nerven rund um die Prostata für die Erektionsfähigkeit entscheidend sind</li>



<li>Wann eine nervenschonende Operation möglich sein kann</li>



<li>Warum die Tumorausdehnung den Umfang der Nervenschonung beeinflusst</li>



<li>Welche Bedeutung Erfahrung und präzise Operationstechnik besitzen</li>



<li>Warum sich Kontinenz und Potenz nach der Operation unterschiedlich schnell erholen können</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der radikalen Prostatektomie wird die Prostata vollständig entfernt. Direkt an und um die Prostata befinden sich jedoch Strukturen, die für zwei Funktionen besonders wichtig sind: das Halten des Urins und die Erektionsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kontinenz spielen unter anderem der Schließmuskel, die Harnröhre und die anatomischen Haltestrukturen des Beckenbodens eine wichtige Rolle. Ziel der Operation ist es, diese Strukturen soweit medizinisch möglich zu schonen und nach Entfernung der Prostata eine möglichst günstige anatomische Situation wiederherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die für die Erektion wichtigen Nerven verlaufen sehr nah an der Prostata. Eine <strong>nervenschonende Prostatektomie</strong> kann deshalb dazu beitragen, die Voraussetzungen für den Erhalt beziehungsweise die Erholung der Erektionsfähigkeit zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob und in welchem Umfang eine Nervenschonung möglich ist, hängt jedoch immer von der individuellen Tumorsituation ab. Liegt der Tumor sehr nah an den entsprechenden Strukturen oder besteht der Verdacht auf eine Ausbreitung über die Prostata hinaus, muss die sichere Entfernung des Tumors Vorrang haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Urokompetenz wird deshalb bereits vor der Operation eine individuelle Strategie anhand von MRT, Biopsie, PSA-Wert, Tumorlokalisation und weiteren Befunden entwickelt. Während des Eingriffs kann zusätzlich eine <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/histologischer-scanner/"><strong>intraoperative Schnittrandkontrolle</strong></a> helfen, die onkologische Sicherheit mit einem möglichst weitgehenden Erhalt angrenzender Strukturen zu verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die roboterassistierte Technik bietet dem Operateur eine stark vergrößerte dreidimensionale Sicht und sehr präzise Instrumente. Der Roboter entscheidet jedoch nicht selbst. Für das funktionelle Ergebnis bleiben die Erfahrung des Operateurs, die genaue Kenntnis der Anatomie und die individuelle Ausgangssituation des Patienten entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach einer technisch optimal verlaufenen Operation benötigen die betroffenen Strukturen Zeit zur Erholung. Eine vorübergehende Einschränkung der Kontinenz ist nach einer Prostatektomie nicht ungewöhnlich und kann sich über Wochen bis Monate weiter verbessern. Auch die Wiederherstellung der Erektionsfähigkeit kann Zeit benötigen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zum Eingriff, zur Operationsplanung und zur Nervenschonung finden Sie auf der Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zu Kontinenz, Erektionsfähigkeit und den notwendigen Kontrollen nach der Behandlung finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/nachsorge-bei-prostatakrebs/"><strong>Nachsorge bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Gewebe noch während der Operation auf Tumorzellen untersucht werden kann, erfahren Sie auf der Seite zum <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/histologischer-scanner/"><strong>histologischen Scanner und zur intraoperativen Schnittrandkontrolle</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob und in welchem Umfang eine nervenschonende Operation möglich ist und wie sich Kontinenz und Erektionsfähigkeit nach einer Prostatektomie entwickeln, hängt unter anderem von der individuellen Anatomie, der Tumorausdehnung, bestehenden Vorerkrankungen und weiteren persönlichen Faktoren ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kontinenz-und-potenz-nach-prostata-op/">Kontinenz und Potenz nach Prostata-OP – Warum die Anatomie entscheidend ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Prostatakrebs – HIFU statt OP? Für wen die fokale Therapie geeignet ist</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-hifu-statt-op/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 13:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=460</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kann HIFU bei Prostatakrebs eine Alternative zur Operation sein? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, für welche Patienten die fokale Therapie geeignet sein kann und welche Befunde für die Entscheidung wichtig sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-hifu-statt-op/">Prostatakrebs – HIFU statt OP? Für wen die fokale Therapie geeignet ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kann eine <strong>HIFU-Therapie bei Prostatakrebs</strong> eine Alternative zur vollständigen Entfernung der Prostata sein? Nicht jeder Prostatatumor muss automatisch operiert werden. Bei sorgfältig ausgewählten Patienten kann eine fokale Therapie infrage kommen, bei der gezielt der Bereich behandelt wird, in dem sich der Tumor befindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt <a href="https://urokompetenz.de/dr-witt/"><strong>Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt</strong></a>, für welche Patienten eine <a href="https://urokompetenz.de/hifu-therapie/"><strong>HIFU-Behandlung bei Prostatakrebs</strong></a> geeignet sein kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist vor allem, ob der Tumor örtlich begrenzt und präzise lokalisierbar ist. MRT, Biopsie, PSA-Wert, Tumorausdehnung und die Aggressivität des Prostatakrebses müssen deshalb gemeinsam beurteilt werden. Erst danach lässt sich einschätzen, ob eine fokale Behandlung sinnvoll ist oder ob eine Operation, Bestrahlung oder eine andere Therapie mehr Sicherheit bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie die fokale HIFU-Therapie bei Prostatakrebs funktioniert</li>



<li>Für welche Patienten eine fokale Behandlung infrage kommen kann</li>



<li>Warum nicht jeder Prostatakrebs mit HIFU behandelt werden sollte</li>



<li>Welche Bedeutung MRT, Biopsie und Tumorlokalisation haben</li>



<li>Was HIFU von einer vollständigen Prostataoperation unterscheidet</li>



<li>Warum die individuelle Risikoeinschätzung für die Therapieentscheidung entscheidend ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer fokalen Therapie wird nicht automatisch die gesamte Prostata behandelt. Stattdessen werden hochintensive fokussierte Ultraschallwellen auf einen vorher genau bestimmten Bereich konzentriert. Dort entsteht gezielt Wärme, durch die das Tumorgewebe zerstört werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mögliche Vorteil besteht darin, möglichst viel gesundes Prostatagewebe und funktionell wichtige Strukturen zu erhalten. Dadurch kann eine fokale Therapie für ausgewählte Patienten eine weniger belastende Alternative zu einer radikalen Behandlung darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Voraussetzung ist jedoch eine sehr genaue Diagnostik. Der Tumor muss innerhalb der Prostata ausreichend sicher lokalisiert und hinsichtlich seiner Aggressivität beurteilt werden können. Dazu werden unter anderem die MRT-Bildgebung, Ergebnisse der Prostatabiopsie, der PSA-Wert und weitere Befunde berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HIFU ist deshalb <strong>keine allgemeine Alternative zur Operation für jeden Patienten mit Prostatakrebs</strong>. Bei ausgedehnten, ungünstig gelegenen oder aggressiveren Tumoren kann eine <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierte Prostatektomie</strong></a> oder eine andere Behandlungsform medizinisch sinnvoller sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach einer fokalen Behandlung bleibt eine strukturierte Nachsorge notwendig. Da Teile der Prostata erhalten bleiben, müssen PSA-Wert und Prostata weiterhin kontrolliert werden. Je nach Befund können zusätzliche MRT-Untersuchungen oder erneute Gewebeproben erforderlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung zwischen aktiver Überwachung, HIFU, Operation und Bestrahlung sollte deshalb nicht allein nach dem Wunsch nach einer möglichst schonenden Behandlung getroffen werden. Entscheidend ist, welche Therapie für die individuelle Tumorsituation eine sinnvolle Balance zwischen onkologischer Sicherheit und dem Erhalt von Lebensqualität bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie hochintensiver fokussierter Ultraschall funktioniert und wie die Behandlung abläuft, erfahren Sie auf der Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/hifu-therapie/"><strong>HIFU-Therapie bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik, Risikoeinschätzung und unterschiedliche Therapieoptionen bietet die Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie wissen möchten, ob eine fokale Therapie für Ihre persönliche Tumorsituation infrage kommt, finden Sie weitere Informationen zur <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>Zweitmeinung bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine HIFU-Therapie, Operation, Bestrahlung, aktive Überwachung oder eine andere Behandlung infrage kommt, muss anhand der individuellen Tumoreigenschaften, der persönlichen Befunde und möglicher Behandlungsalternativen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-hifu-statt-op/">Prostatakrebs – HIFU statt OP? Für wen die fokale Therapie geeignet ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kann ich als Kassenpatient in eine Privatklinik? – Kosten erklärt</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kann-ich-als-kassenpatient-in-eine-privatklinik-kosten-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 14:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urokompetenz und CBE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=456</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kann ich mich als Kassenpatient in einer Privatklinik behandeln lassen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, welche Möglichkeiten gesetzlich Versicherte haben, wie die Kosten geregelt werden und was vor einer Behandlung geklärt werden sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kann-ich-als-kassenpatient-in-eine-privatklinik-kosten-erklaert/">Kann ich als Kassenpatient in eine Privatklinik? – Kosten erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kann ich mich als <strong>Kassenpatient in einer Privatklinik</strong> behandeln lassen? Und wer übernimmt die Kosten, wenn ich gesetzlich versichert bin? Diese Fragen stellen sich viele Patienten, wenn sie für eine Operation oder eine spezialisierte Behandlung gezielt eine Privatklinik auswählen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt <a href="https://urokompetenz.de/dr-witt/"><strong>Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt</strong></a>, welche Möglichkeiten gesetzlich versicherte Patienten haben und worin sich eine Privatklinik organisatorisch und bei der Abrechnung von einem regulär zugelassenen Krankenhaus unterscheidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist dabei die Unterscheidung zwischen dem Versicherungsstatus und der gewünschten Behandlung. Auch gesetzlich Versicherte können sich grundsätzlich privat behandeln lassen und die Kosten selbst übernehmen. Je nach Krankenkasse, Versicherungsvertrag und medizinischer Situation kann darüber hinaus eine vollständige oder teilweise Kostenübernahme möglich sein. Deshalb sollte die Finanzierung immer vor Beginn einer geplanten Behandlung geklärt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ob sich Kassenpatienten in einer Privatklinik behandeln lassen können</li>



<li>Was es bedeutet, eine Behandlung als Selbstzahler in Anspruch zu nehmen</li>



<li>Welche Rolle die gesetzliche Krankenkasse bei der Kostenübernahme spielt</li>



<li>Warum die Kostenfrage vor einer geplanten Behandlung geklärt werden sollte</li>



<li>Was eine Privatklinik von einem regulär zugelassenen Krankenhaus unterscheidet</li>



<li>Warum Patienten vor einer Operation einen individuellen Kostenvoranschlag erhalten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bezeichnung <strong>Privatklinik</strong> führt häufig zu dem Missverständnis, dass dort ausschließlich privat krankenversicherte Menschen behandelt werden dürfen. Tatsächlich können auch gesetzlich Versicherte medizinische Leistungen als Selbstzahler in Anspruch nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Urokompetenz werden Patienten als Privatversicherte oder Selbstzahler behandelt. Bei anderen Versicherungsformen kann abhängig von der individuellen Situation eine vollständige oder teilweise Erstattung möglich sein. Ob und in welchem Umfang eine gesetzliche Krankenkasse Kosten übernimmt, sollte deshalb immer vor der Behandlung direkt mit dem jeweiligen Kostenträger geklärt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei größeren Eingriffen können sich die Behandlungskosten aus verschiedenen ärztlichen, stationären und technischen Leistungen zusammensetzen. Eine pauschale Antwort auf die Frage „Was kostet eine Behandlung in einer Privatklinik?“ ist deshalb nicht möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einer stationären Behandlung erhalten Patienten bei Urokompetenz einen individuellen Kostenvoranschlag. Dieser kann anschließend mit der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung beziehungsweise einer vorhandenen Zusatzversicherung besprochen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Kostenfrage sollte bei der Wahl einer Klinik jedoch immer die medizinische Behandlung im Mittelpunkt stehen. Spezialisierung, Erfahrung des Behandlungsteams, geeignete technische Ausstattung und eine sorgfältige Beurteilung der individuellen Befunde sind entscheidende Kriterien für die Wahl des Behandlungsortes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtige Informationen zu Vorbereitung, Aufenthalt und Kosten einer stationären Behandlung finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/service/patienteninformationen/"><strong>Patienteninformationen bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie Ihre Befunde zunächst unabhängig bewerten und mögliche Behandlungswege besprechen möchten, finden Sie weitere Informationen unter <a href="https://urokompetenz.de/beratung/"><strong>Individuelle urologische Beratung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fragen zu Versicherung, Kostenvoranschlag oder einer möglichen Behandlung können Sie direkt über die Seite <a href="https://urokompetenz.de/kontakt/"><strong>Kontakt zu Urokompetenz</strong></a> mit dem Patientenmanagement klären.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische, rechtliche oder versicherungsrechtliche Beratung. Ob eine Behandlung medizinisch geeignet ist und ob Kosten vollständig oder teilweise übernommen werden, hängt von der persönlichen Situation, der geplanten Behandlung sowie den Bedingungen des jeweiligen Kostenträgers ab. Eine mögliche Kostenübernahme sollte deshalb vor Behandlungsbeginn individuell geklärt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kann-ich-als-kassenpatient-in-eine-privatklinik-kosten-erklaert/">Kann ich als Kassenpatient in eine Privatklinik? – Kosten erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Prostatakrebs sicherer operieren: Erkenntnisse vom SRS-Weltkongress</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-sicherer-operieren-srs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 15:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=407</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich Prostatakrebs sicherer operieren? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt berichtet vom SRS-Weltkongress über NeuroSAFE, digitale Operationsplanung, Nervenschonung und den Erhalt der Kontinenz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-sicherer-operieren-srs/">Prostatakrebs sicherer operieren: Erkenntnisse vom SRS-Weltkongress</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie lässt sich <strong>Prostatakrebs sicherer operieren</strong> und gleichzeitig möglichst viel Lebensqualität erhalten? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt berichtet in dieser Folge direkt vom Weltkongress der Society of Robotic Surgery, kurz SRS, in Florida.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch mit Ludger Deppe erläutert Dr. Witt aktuelle Entwicklungen rund um die <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierte Prostataoperation</strong></a>. Im Mittelpunkt stehen eine präzisere Operationsplanung, die sichere Entfernung des Tumors sowie der bestmögliche Erhalt von Kontinenz und Erektionsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Bildgebung, Risikomodelle und digitale Verfahren können dabei helfen, die Lage und Ausdehnung des Tumors vor dem Eingriff genauer einzuschätzen. Während der Operation kann zusätzlich eine Untersuchung der Schnittränder wichtige Informationen liefern. Dadurch lässt sich bei geeigneten Patienten besser abwägen, ob angrenzende Nervenstrukturen erhalten werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche neuen Entwicklungen auf dem SRS-Weltkongress vorgestellt wurden</li>



<li>Wie Bildgebung und digitale Daten die Operationsplanung verbessern können</li>



<li>Warum eine genaue Einschätzung der Tumorausdehnung wichtig ist</li>



<li>Welche Rolle NeuroSAFE und die intraoperative Schnittrandkontrolle spielen</li>



<li>Wie Nerven und Schließmuskel möglichst geschont werden können</li>



<li>Warum Technik, Erfahrung und Teamarbeit gemeinsam entscheidend sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Prostatakrebs-Operation müssen zwei Ziele miteinander verbunden werden: Der Tumor soll möglichst vollständig entfernt werden, gleichzeitig sollen wichtige Strukturen für Kontinenz und Erektionsfähigkeit bestmöglich erhalten bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Unterstützung bietet die <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/histologischer-scanner/"><strong>intraoperative Schnittrandkontrolle</strong></a>. Dabei wird entnommenes Gewebe noch während der Operation untersucht. Sind die geprüften Ränder tumorfrei, kann dies die Entscheidung für einen weitergehenden Nervenerhalt unterstützen. Werden Tumorzellen am Rand festgestellt, kann der Operateur noch während desselben Eingriffs zusätzliches Gewebe entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch neue digitale Verfahren und künstliche Intelligenz können zukünftig helfen, Bildgebung, Pathologie und weitere Befunde präziser zusammenzuführen. Sie ersetzen jedoch nicht die Erfahrung des Operateurs. Die medizinische Verantwortung und jede Bewegung der Instrumente bleiben bei der <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>roboterassistierten Chirurgie</strong></a> vollständig in der Hand des chirurgischen Teams.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kongressdaten liefern wichtige Hinweise auf neue Entwicklungen, führen aber nicht automatisch zu einer sofortigen Änderung der Behandlung. Entscheidend ist, ob eine Methode wissenschaftlich ausreichend geprüft wurde und für den individuellen Patienten einen nachvollziehbaren Vorteil bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Ablauf, zur Nervenschonung und zur Schnellschnittdiagnostik finden Sie auf der Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Gewebeproben bereits während der Operation digital untersucht werden können, erläutert die Seite zum <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/histologischer-scanner/"><strong>histologischen Scanner</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik und unterschiedliche Therapieoptionen bietet die Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Welche Operationstechnik und welcher Umfang der Nervenschonung infrage kommen, muss anhand der Tumorausdehnung, der persönlichen Befunde und möglicher Behandlungsalternativen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-sicherer-operieren-srs/">Prostatakrebs sicherer operieren: Erkenntnisse vom SRS-Weltkongress</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_33_prostatakrebs_sicherer_operieren-neue_daten_direkt_vom_srs-weltkongress.mp3" length="10540462" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Warum Ärzte als Patienten Urokompetenz vertrauen</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/warum-aerzte-urokompetenz-vertrauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 14:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Urokompetenz und CBE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=404</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum wenden sich auch betroffene Ärzte an Urokompetenz? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, welche Bedeutung Spezialisierung, Erfahrung, sorgfältige Befundprüfung und eine individuelle Beratung bei wichtigen Therapieentscheidungen haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/warum-aerzte-urokompetenz-vertrauen/">Warum Ärzte als Patienten Urokompetenz vertrauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist Ärzten wichtig, wenn sie plötzlich selbst zu Patienten werden? Medizinisches Fachwissen schützt nicht vor Unsicherheit, wenn eine eigene Diagnose, eine Operation oder eine schwierige Therapieentscheidung ansteht. Gerade medizinisch vorgebildete Patienten achten deshalb besonders auf Spezialisierung, Erfahrung und eine verständliche Beratung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt <a href="https://urokompetenz.de/dr-witt/"><strong>Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt</strong></a>, warum sich auch betroffene Ärzte an Urokompetenz wenden. Im Mittelpunkt stehen eine sorgfältige Prüfung aller Befunde, die persönliche Beratung und die Frage, welche Behandlung zur individuellen Erkrankung und Lebenssituation passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute medizinische Entscheidung entsteht nicht allein durch moderne Technik. Ebenso wichtig sind die Erfahrung des Behandlungsteams, eine offene Kommunikation und die ehrliche Einordnung von Chancen, Risiken und Behandlungsalternativen. Genau diese Verbindung bildet die Grundlage der <a href="https://urokompetenz.de/beratung/"><strong>individuellen Beratung bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum auch Ärzte bei einer eigenen Erkrankung eine spezialisierte Beratung suchen</li>



<li>Welche Bedeutung Erfahrung und Spezialisierung besitzen</li>



<li>Warum vorhandene Befunde nochmals sorgfältig geprüft werden sollten</li>



<li>Welche Rolle eine verständliche und ehrliche Kommunikation spielt</li>



<li>Warum moderne Technik allein keine gute Behandlung garantiert</li>



<li>Wie eine Zweitmeinung bei wichtigen Therapieentscheidungen helfen kann</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer komplexen urologischen Erkrankung müssen häufig mehrere Informationen zusammengeführt werden. Dazu gehören die bisherige Krankengeschichte, Begleiterkrankungen, Medikamente, Laborwerte, Bildgebung und persönliche Wünsche. Erst aus dieser Gesamtbetrachtung lässt sich ein <strong>individueller Behandlungsplan</strong> entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Medizinisch vorgebildete Patienten können fachliche Informationen häufig gut einschätzen. Trotzdem benötigen auch sie einen behandelnden Arzt, der Verantwortung übernimmt, die Befunde unabhängig bewertet und verschiedene Möglichkeiten verständlich gegenüberstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Auswahl einer Klinik sollten Patienten deshalb nicht nur auf technische Ausstattung oder einzelne Werbeaussagen achten. Wichtige Kriterien sind die Erfahrung mit der konkreten Erkrankung, nachvollziehbare Empfehlungen, die Zusammenarbeit des Teams und eine strukturierte Betreuung vor und nach der Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Urokompetenz verbindet eine ausführliche Befundprüfung mit spezialisierten urologischen Behandlungen. Bei operativen Eingriffen kommt unter anderem die <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>roboterassistierte Chirurgie</strong></a> zum Einsatz. Entscheidend bleibt jedoch der erfahrene Operateur, der die Technik steuert und gemeinsam mit dem Behandlungsteam die Verantwortung trägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über die Klinik, das Behandlungskonzept und das Team erfahren Sie auf der Seite <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/"><strong>Über Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur strukturierten Auswertung Ihrer Befunde und zu möglichen Beratungsformaten finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/beratung/"><strong>Individuelle urologische Beratung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den beruflichen Werdegang und die operativen Schwerpunkte finden Sie im Profil von <a href="https://urokompetenz.de/dr-witt/"><strong>Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Wahl einer Klinik oder Behandlung sollte anhand der persönlichen Befunde, der medizinisch geeigneten Möglichkeiten und einer verständlichen ärztlichen Aufklärung erfolgen. Erfahrungen einzelner Patienten erlauben keine Garantie für ein bestimmtes Behandlungsergebnis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/warum-aerzte-urokompetenz-vertrauen/">Warum Ärzte als Patienten Urokompetenz vertrauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_32_warum_arzte_urokompetenz_dusseldorf_vertrauen.mp3" length="16055433" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>HIFU bei Prostatakrebs: Ein Patient berichtet</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/hifu-prostatakrebs-erfahrungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=401</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie erlebt ein Patient eine HIFU-Behandlung bei Prostatakrebs? Thomas Rudelt berichtet über seine Entscheidung und persönlichen Erfahrungen. Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt ordnet das Verfahren medizinisch ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/hifu-prostatakrebs-erfahrungen/">HIFU bei Prostatakrebs: Ein Patient berichtet</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie erlebt ein Patient eine <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/hifu-therapie/"><strong>HIFU-Behandlung bei Prostatakrebs</strong></a>? In dieser Folge spricht Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt mit Thomas Rudelt, der sich nach seiner Diagnose für eine fokale Behandlung mit hochintensiv fokussiertem Ultraschall entschieden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Rudelt berichtet, welche Überlegungen für seine Entscheidung wichtig waren, wie er die Beratung und Behandlung erlebt hat und welche Fragen ihn vor dem Eingriff beschäftigt haben. Dr. Witt ordnet die persönlichen Erfahrungen medizinisch ein und erklärt, für welche Patienten HIFU infrage kommen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der fokalen HIFU-Therapie wird nicht automatisch die gesamte Prostata behandelt. Gebündelte Ultraschallwellen erzeugen Wärme in einem vorher genau festgelegten Bereich und sollen dort das Tumorgewebe zerstören. Ziel ist es, möglichst viel gesundes Prostatagewebe und funktionell wichtige Strukturen zu erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum sich Thomas Rudelt für eine HIFU-Behandlung entschieden hat</li>



<li>Wie er Beratung, Vorbereitung und Behandlung persönlich erlebt hat</li>



<li>Wie die fokale HIFU-Therapie funktioniert</li>



<li>Für welche Patienten das Verfahren infrage kommen kann</li>



<li>Welche Chancen und Grenzen bei der Entscheidung wichtig sind</li>



<li>Warum nach HIFU eine strukturierte Nachsorge notwendig bleibt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein persönlicher Erfahrungsbericht kann medizinische Abläufe verständlicher machen und Fragen aufgreifen, die Betroffene vor einer Behandlung beschäftigen. Die Erfahrung eines einzelnen Patienten lässt sich jedoch nicht automatisch auf andere Menschen übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HIFU kommt nur für sorgfältig ausgewählte Patienten mit einem geeigneten, örtlich begrenzten Tumor infrage. Voraussetzung ist eine <strong>präzise Tumorlokalisation</strong> anhand von MRT, Biopsie und weiteren Befunden. Bei einem ausgedehnten, ungünstig gelegenen oder aggressiveren Tumor können andere Behandlungsverfahren sinnvoller sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch mögliche Nebenwirkungen müssen berücksichtigt werden. Dazu gehören insbesondere vorübergehende Beschwerden beim Wasserlassen, ein Harnverhalt, Infektionen sowie mögliche Veränderungen der Kontinenz oder Erektionsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da nach einer fokalen Behandlung Prostatagewebe im Körper verbleibt, sind regelmäßige PSA-Kontrollen, MRT-Untersuchungen und gegebenenfalls erneute Gewebeproben wichtig. Die Entscheidung sollte deshalb nach einer ausführlichen Beratung über <strong>HIFU, aktive Überwachung, Operation und Bestrahlung</strong> getroffen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Funktionsweise, Ablauf und mögliche Einsatzgebiete erläutert die Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/hifu-therapie/"><strong>HIFU-Therapie bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuelle Informationen zur gezielten Teilbehandlung finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/fokale-therapie-prostatakrebs-langzeitergebnisse/"><strong>Fokale Therapie bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik, Risikoeinschätzung und weitere Behandlungsmöglichkeiten bietet die Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Der geschilderte Verlauf ist eine persönliche Erfahrung und erlaubt keine Vorhersage des Behandlungsergebnisses bei anderen Patienten. Ob eine HIFU-Therapie infrage kommt, muss anhand der individuellen Befunde und möglicher Behandlungsalternativen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/hifu-prostatakrebs-erfahrungen/">HIFU bei Prostatakrebs: Ein Patient berichtet</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_31_hifu_bei_prostatakrebs–patient_berichtet_uber_seine_erfahrungen.mp3" length="24725579" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Komplikationen nach Prostatakrebs-OP: Was Sie wissen sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/komplikationen-nach-prostatakrebs-op/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 14:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=398</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Komplikationen können nach einer Prostatakrebs-OP auftreten? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt mögliche Risiken, wichtige Warnzeichen und warum Erfahrung, Vorbereitung und Nachbetreuung entscheidend sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/komplikationen-nach-prostatakrebs-op/">Komplikationen nach Prostatakrebs-OP: Was Sie wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Operation ist vollständig frei von Risiken. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede vorübergehende Beschwerde oder jeder unerwartete Verlauf automatisch eine schwere Komplikation darstellt. Entscheidend ist, mögliche Risiken vor dem Eingriff realistisch einzuordnen und bei Auffälligkeiten richtig zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, welche <strong>Komplikationen nach einer Prostatakrebs-OP</strong> auftreten können, wovon ihre Wahrscheinlichkeit abhängt und wie sie behandelt werden. Dabei geht es sowohl um allgemeine Operationsrisiken als auch um Besonderheiten der <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>Prostataentfernung bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den möglichen frühen Komplikationen gehören unter anderem Blutungen, Infektionen, Thrombosen, Wundheilungsprobleme oder eine verzögerte Heilung der Verbindung zwischen Harnblase und Harnröhre. Werden zusätzlich Lymphknoten entfernt, kann sich vorübergehend Lymphflüssigkeit im Becken ansammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon zu unterscheiden sind mögliche funktionelle Folgen wie Harninkontinenz und Erektionsprobleme. Wie ausgeprägt diese sind und wie schnell sie sich erholen, hängt unter anderem von der Ausgangssituation, der Tumorausdehnung, der Operationstechnik und dem möglichen Erhalt wichtiger anatomischer Strukturen ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was medizinisch unter einer Komplikation verstanden wird</li>



<li>Welche frühen Risiken nach einer Prostataoperation auftreten können</li>



<li>Wovon das persönliche Komplikationsrisiko abhängt</li>



<li>Welche Rolle Begleiterkrankungen und frühere Behandlungen spielen</li>



<li>Wie Erfahrung, Teamarbeit und standardisierte Abläufe Risiken reduzieren können</li>



<li>Warum Komplikationen früh erkannt und konsequent behandelt werden sollten</li>



<li>Wie sich Komplikationen von Kontinenz- und Potenzproblemen unterscheiden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine verständliche Aufklärung über mögliche Risiken ist ein wichtiger Bestandteil der Therapieentscheidung. Patienten sollten wissen, welche Beschwerden nach einer Operation zunächst normal sein können und bei welchen Veränderungen sie das Behandlungsteam kontaktieren sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das individuelle Risiko hängt nicht nur vom gewählten Operationsverfahren ab. Auch Alter, allgemeiner Gesundheitszustand, Blutverdünner, Prostatagröße, Tumorausdehnung, notwendige Lymphknotenentfernung und mögliche Vorbehandlungen können eine Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>roboterassistierte Prostataoperation</strong></a> ermöglicht einen minimalinvasiven Zugang und sehr präzise Operationsschritte. Die Technik allein verhindert jedoch nicht jede Komplikation. Ebenso wichtig sind die Erfahrung des Operateurs, ein eingespieltes OP-Team, eine sorgfältige Vorbereitung und eine strukturierte Nachbetreuung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Entlassung sollten unter anderem Fieber, zunehmende Schmerzen, eine stark gerötete Wunde, deutliche Beinschwellungen, Atemnot, stärkere Blutungen oder ein nicht mehr ableitender Blasenkatheter zeitnah medizinisch beurteilt werden. Viele Komplikationen lassen sich gut behandeln, wenn sie früh erkannt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch länger anhaltender Harnverlust sollte offen angesprochen werden. Informationen zu Training und weiterführenden Behandlungen finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/inkontinenz-nach-prostata-op-training-minimalinvasive-hilfen/"><strong>Inkontinenz nach Prostata-OP</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zum Ablauf, zur Vorbereitung und zu möglichen Risiken erhalten Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Technik, Erfahrung und den minimalinvasiven Operationszugang erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>Roboterchirurgie bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur Kontinenz und zu Behandlungsmöglichkeiten bei anhaltendem Harnverlust bietet der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/inkontinenz-nach-prostata-op-training-minimalinvasive-hilfen/"><strong>Inkontinenz nach Prostata-OP – Training und minimalinvasive Hilfen</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Welche Risiken im persönlichen Fall bestehen, muss anhand der Erkrankung, möglicher Begleiterkrankungen und des geplanten Eingriffs beurteilt werden. Bei akuten oder zunehmenden Beschwerden nach einer Operation wenden Sie sich bitte umgehend an das behandelnde Team oder eine medizinische Notfallstelle.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/komplikationen-nach-prostatakrebs-op/">Komplikationen nach Prostatakrebs-OP: Was Sie wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_30_prostatakrebs-op-das_sollten_sie_uber_komplikationen_unbedingt_wissen.mp3" length="19399107" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Prostata-OP bei Prostatakrebs: Was Sie vorher wissen sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-op-bei-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 14:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=395</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sollten Patienten vor einer Prostata-OP wissen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt wichtige Befunde, Behandlungsalternativen, Nervenschonung sowie mögliche Auswirkungen auf Kontinenz und Erektionsfähigkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-op-bei-prostatakrebs/">Prostata-OP bei Prostatakrebs: Was Sie vorher wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine <strong>Prostata-OP bei Prostatakrebs</strong> ist eine wichtige Entscheidung. Vor dem Eingriff sollten Patienten nicht nur den Ablauf der Operation kennen, sondern auch verstehen, warum die Operation empfohlen wird, welche Alternativen bestehen und welche Folgen realistisch möglich sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, welche Informationen vor einer Prostataentfernung vorliegen sollten. Dazu gehören der PSA-Wert, die Ergebnisse von Biopsie und MRT, der Aggressivitätsgrad des Tumors und – bei einem höheren Risiko – eine Untersuchung auf mögliche Metastasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso wichtig ist die Frage, ob eine Operation tatsächlich die passende Behandlung ist. Bei einem wenig aggressiven Tumor kann eine aktive Überwachung infrage kommen. Abhängig vom Befund sind auch Bestrahlung oder eine fokale Behandlung mögliche Alternativen. Eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>urologische Zweitmeinung</strong></a> kann helfen, die vorhandenen Befunde und Behandlungsmöglichkeiten unabhängig einzuordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Witt erläutert außerdem, warum nicht allein die eingesetzte Technik über das Ergebnis entscheidet. Bei einer <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a> sind die Erfahrung des Operateurs, ein spezialisiertes OP-Team und klar strukturierte Abläufe besonders wichtig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Befunde vor einer Prostataoperation vollständig vorliegen sollten</li>



<li>Wann eine Operation bei Prostatakrebs sinnvoll sein kann</li>



<li>Welche Alternativen zur Prostataentfernung bestehen</li>



<li>Warum die Erfahrung von Operateur und OP-Team wichtig ist</li>



<li>Wann eine nervenschonende Operation möglich sein kann</li>



<li>Welche Rolle Schnellschnitt und Lymphknotenentfernung spielen</li>



<li>Was Patienten über Kontinenz, Erektionsfähigkeit und Nachsorge wissen sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Operation ist die möglichst vollständige Entfernung des Tumors. Gleichzeitig sollen der Schließmuskel und – sofern es die Lage des Tumors erlaubt – die für die Erektionsfähigkeit wichtigen Nervenstrukturen bestmöglich geschont werden. Die Tumorsicherheit hat dabei immer Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Eingriff sollte deshalb geklärt werden, ob eine <strong>nervenschonende Operation</strong> auf einer oder beiden Seiten realistisch ist. Ein intraoperativer Schnellschnitt kann das Operationsteam dabei unterstützen, die Schnittränder noch während des Eingriffs zu beurteilen. Abhängig vom persönlichen Risiko kann zusätzlich eine Entfernung von Beckenlymphknoten notwendig sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Patienten sollten außerdem offen über mögliche Auswirkungen auf die Harnkontinenz und Sexualität informiert werden. Ein fachlich angeleitetes <a href="https://urokompetenz.de/inkontinenz-nach-prostata-op-training-minimalinvasive-hilfen/"><strong>Beckenbodentraining vor und nach der Prostata-OP</strong></a> kann die Wiedererlangung der Kontinenz unterstützen. Die Erholung der Erektionsfähigkeit hängt unter anderem von der Ausgangsfunktion, der Tumorausdehnung und dem möglichen Nervenerhalt ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Vorbereitung bedeutet daher, nicht nur nach dem Operationsroboter zu fragen. Wichtige Fragen betreffen auch die Erfahrung des Operateurs mit dem konkreten Eingriff, die Ergebnisse des Zentrums, den geplanten Nervenerhalt, die Nachbehandlung und mögliche zusätzliche Therapien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Fällen besteht ausreichend Zeit, die Befunde in Ruhe zu verstehen und gemeinsam mit dem behandelnden Team eine informierte Entscheidung zu treffen. Niemand sollte sich zu einer Operation gedrängt fühlen, ohne die medizinischen Gründe, Alternativen und möglichen Folgen nachvollziehen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zum Eingriff, zur Nervenschonung und zur Nachsorge finden Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über das Da-Vinci-System und die Bedeutung der operativen Erfahrung erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>Roboterchirurgie bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik und weitere Behandlungsmöglichkeiten bietet die Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Prostataoperation sinnvoll ist und in welchem Umfang eine Nerven- oder Lymphknotenschonung möglich ist, muss anhand der persönlichen Befunde und möglicher Behandlungsalternativen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-op-bei-prostatakrebs/">Prostata-OP bei Prostatakrebs: Was Sie vorher wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep29_prostatakrebs-bevor-sie-sich-operieren-lassen-mussen-sie-das-wissen.mp3" length="22624080" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>PROTEUS-Studie bei Prostatakrebs: Was bedeuten die Ergebnisse?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/proteus-studie-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=392</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kann eine zusätzliche Behandlung vor und nach der Prostataoperation das Rückfallrisiko senken? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt die PROTEUS-Studie zu Apalutamid und Hormontherapie bei Hochrisiko-Prostatakrebs.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Hochrisiko-Prostatakrebs</strong></a> kann die Erkrankung trotz vollständiger Entfernung der Prostata später zurückkehren oder Metastasen bilden. Die PROTEUS-Studie untersuchte deshalb, ob eine zusätzliche medikamentöse Behandlung vor und nach der Operation dieses Risiko senken kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt die Ergebnisse der <strong>PROTEUS-Studie bei Prostatakrebs</strong>. Mehr als 2.100 Männer mit lokalisiertem oder lokal fortgeschrittenem Hochrisiko-Prostatakrebs nahmen an der internationalen Phase-III-Studie teil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Studienteilnehmer erhielten eine Hormonentzugstherapie – sechs Monate vor und sechs Monate nach der Prostataoperation. Eine Gruppe bekam zusätzlich Apalutamid, die andere ein Placebo. Apalutamid blockiert die Wirkung männlicher Geschlechtshormone am Androgenrezeptor und soll dadurch das Wachstum hormonabhängiger Prostatakrebszellen hemmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behandlung mit <strong>Apalutamid plus Hormontherapie</strong> verbesserte das Ansprechen des Tumors und verringerte das relative Risiko für Metastasen oder Tod um etwa 20 Prozent. Nach fünf Jahren waren 78,2 Prozent der Patienten in der Apalutamid-Gruppe frei von Metastasen, gegenüber 73,5 Prozent in der Vergleichsgruppe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für welche Patienten die PROTEUS-Studie relevant ist</li>



<li>Wie Apalutamid und die Hormonentzugstherapie wirken</li>



<li>Warum die Behandlung vor und nach der Operation erfolgte</li>



<li>Welche Vorteile die Studie bei Rückfällen und Metastasen zeigte</li>



<li>Welche Nebenwirkungen berücksichtigt werden müssen</li>



<li>Warum die Ergebnisse nicht auf jeden Prostatakrebs übertragbar sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse zeigen erstmals in einer großen Phase-III-Studie, dass eine intensivierte medikamentöse Behandlung rund um die Operation die Krankheitskontrolle bei ausgewählten Hochrisikopatienten verbessern kann. Das könnte die Behandlung dieser Patientengruppe künftig verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Therapie ist jedoch nicht für Männer mit einem niedrigen Prostatakrebsrisiko gedacht. Sie richtet sich an sorgfältig ausgewählte Patienten, bei denen aufgrund von Tumorstadium, Gleason- beziehungsweise ISUP-Grad, PSA-Wert oder weiteren Befunden ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem führte die zusätzliche Behandlung häufiger zu Nebenwirkungen, insbesondere zu Hautausschlägen. Hinzu kommen mögliche Belastungen der Hormonentzugstherapie wie Hitzewallungen, Müdigkeit, Veränderungen der Sexualfunktion sowie Auswirkungen auf Knochen, Muskeln und Stoffwechsel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist auch: Die Studie verglich Apalutamid plus Hormontherapie mit Hormontherapie und Placebo – nicht direkt mit einer alleinigen Operation. Ob und für welche Patienten die Behandlung in die reguläre Versorgung übernommen wird, muss anhand aktueller Zulassungen, Leitlinien und der persönlichen Situation beurteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung über eine intensivierte Therapie sollte deshalb nach vollständiger Diagnostik und ausführlicher Beratung durch ein erfahrenes Behandlungsteam erfolgen. Die <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>Prostataoperation</strong></a> bleibt dabei ein wesentlicher Bestandteil des untersuchten Behandlungskonzepts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Zusammenfassung der Studienergebnisse finden Sie im Urokompetenz-Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/apalutamid-proteus-studie/"><strong>Apalutamid beim Hochrisiko-Prostatakrebs: Was die neue Studie bedeutet</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Risikoeinschätzung, Diagnostik und Therapieoptionen bietet die Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zum operativen Bestandteil des Behandlungskonzepts finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterunterstützte Prostatektomie</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine zusätzliche Behandlung mit Apalutamid und Hormonentzug vor und nach einer Prostataoperation infrage kommt, muss anhand des persönlichen Risikoprofils, möglicher Nebenwirkungen und der aktuellen medizinischen Empfehlungen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/proteus-studie-prostatakrebs/">PROTEUS-Studie bei Prostatakrebs: Was bedeuten die Ergebnisse?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Prostatabiopsie: Worauf es bei der Gewebeentnahme ankommt</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatabiopsie-worauf-es-ankommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 14:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge und Früherkennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Worauf kommt es bei einer Prostatabiopsie wirklich an? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt die Bedeutung von MRT, Mikroultraschall, gezielten und systematischen Proben sowie dem transperinealen Zugangsweg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatabiopsie-worauf-es-ankommt/">Prostatabiopsie: Worauf es bei der Gewebeentnahme ankommt</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger MRT-Befund bedeutet noch nicht automatisch, dass Prostatakrebs vorliegt. Besteht nach der bisherigen Diagnostik weiterhin ein begründeter Verdacht, kann eine <strong>Prostatabiopsie</strong> notwendig sein. Erst die Untersuchung der entnommenen Gewebeproben kann zeigen, ob Krebszellen vorhanden sind und wie aggressiv ein gefundener Tumor einzuschätzen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, worauf es bei einer zuverlässigen Gewebeentnahme wirklich ankommt. Entscheidend sind nicht nur die Anzahl der Proben, sondern auch eine sorgfältige Vorbereitung, eine präzise Bildgebung, der richtige Zugangsweg und die Erfahrung des untersuchenden Teams.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verdächtige Bereiche aus einer vorausgegangenen MRT können bei der Biopsie gezielt angesteuert werden. Ergänzend ermöglicht der <a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/"><strong>hochauflösende Mikroultraschall</strong></a>, auffällige Gewebestrukturen während der Untersuchung in Echtzeit darzustellen. Bei einer Erstbiopsie werden gezielte Proben in der Regel mit systematischen Proben aus weiteren Bereichen der Prostata kombiniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Urokompetenz führt die Gewebeentnahme <strong>transperineal über den Damm</strong> durch. Da die Biopsienadel dabei nicht durch den Enddarm geführt wird, lässt sich das Risiko infektiöser Komplikationen im Vergleich zum transrektalen Zugang reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wann eine Prostatabiopsie sinnvoll sein kann</li>



<li>Warum ein erhöhter PSA-Wert allein noch keine Krebsdiagnose ist</li>



<li>Welche Rolle MRT und Mikroultraschall bei der Probenentnahme spielen</li>



<li>Warum gezielte und systematische Proben kombiniert werden können</li>



<li>Was den transperinealen vom transrektalen Zugang unterscheidet</li>



<li>Welche Informationen die pathologische Untersuchung liefert</li>



<li>Warum die Erfahrung des untersuchenden Teams wichtig ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine sorgfältig geplante Biopsie soll klinisch bedeutsamen Prostatakrebs möglichst zuverlässig erkennen. Werden verdächtige Bereiche nicht präzise getroffen oder wichtige Prostataregionen nicht ausreichend untersucht, kann ein Tumor übersehen oder seine Aggressivität unterschätzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gewebeproben werden nach dem Eingriff von einem Pathologen untersucht. Der Befund zeigt, ob Prostatakrebs vorliegt und welcher Gleason-Score beziehungsweise welche ISUP-Gradgruppe festgestellt wurde. Diese Angaben bilden gemeinsam mit PSA-Wert, Bildgebung und Tumorausdehnung eine wichtige Grundlage für die weitere Therapieentscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Biopsie können vorübergehend Blut im Urin oder Sperma, leichte Schmerzen und Beschwerden beim Wasserlassen auftreten. Selten kann es zu stärkeren Blutungen, Infektionen oder einem Harnverhalt kommen. Blutverdünnende Medikamente dürfen vor dem Eingriff nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt verändert oder abgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein unauffälliger Biopsiebefund schließt Prostatakrebs nicht in jeder Situation vollständig aus. Bleiben PSA-Wert, MRT oder andere Befunde auffällig, sollte das weitere Vorgehen individuell urologisch besprochen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie verdächtige Bereiche hochauflösend dargestellt und gezielt untersucht werden, erfahren Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/"><strong>Mikro-Ultraschall bei der Prostatabiopsie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über PSA-Wert, MRT, Biopsie und moderne Diagnoseverfahren bietet der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/prostatakrebs-verstehen-was-maenner-wissen-sollten/"><strong>Prostatakrebs verstehen: Was Männer wissen sollten</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu Diagnostik und Behandlung finden Sie auf der Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Prostatabiopsie erforderlich ist und welches Verfahren geeignet ist, muss anhand des PSA-Verlaufs, der Bildgebung, des persönlichen Risikos und weiterer Befunde entschieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_27_prostatabiopsie–worauf_es_wirklich_ankommt.mp3" length="16189598" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>100 % aller Krebszellen verschwinden? Gesundheitsmythen im Faktencheck</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/gesundheitsmythen-krebs-faktencheck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 14:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reaction Videos/andere Gesundheitsthemen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Können Ernährung oder einzelne Lebensmittel wirklich 100 Prozent aller Krebszellen beseitigen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt analysiert ein reißerisches Gesundheitsvideo und erklärt, wie medizinische Studien richtig eingeordnet werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/gesundheitsmythen-krebs-faktencheck/">100 % aller Krebszellen verschwinden? Gesundheitsmythen im Faktencheck</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Internet versprechen reißerische Gesundheitsvideos immer wieder, dass bestimmte Lebensmittel, Ernährungsformen oder einfache Methoden Krebszellen vollständig beseitigen könnten. Aussagen wie <strong>„100 % aller Krebszellen verschwinden“</strong> erzeugen Aufmerksamkeit – lassen sich aber nicht ohne Weiteres auf die Behandlung von Menschen übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Reaction-Folge des Urokompetenz Podcasts analysiert Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt ein entsprechendes Gesundheitsvideo. Er erklärt, wie solche Behauptungen entstehen, woran sich verlässliche medizinische Informationen erkennen lassen und warum Ergebnisse aus Zellkultur-, Tier- und Beobachtungsstudien unterschiedlich bewertet werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausgewogene Ernährung kann die Gesundheit unterstützen und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen beeinflussen. Daraus folgt jedoch nicht, dass einzelne Lebensmittel oder spezielle Diäten einen vorhandenen Tumor sicher beseitigen. <strong>Ernährung kann eine Krebstherapie unterstützen, aber nicht ersetzen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum absolute Aussagen wie „100 Prozent“ ein Warnsignal sein können</li>



<li>Wie reißerische und KI-generierte Gesundheitsvideos Aufmerksamkeit erzeugen</li>



<li>Warum Ergebnisse aus dem Labor nicht automatisch für Patienten gelten</li>



<li>Was Prävention von der Behandlung einer bestehenden Krebserkrankung unterscheidet</li>



<li>Welche Rolle Ernährung während einer Krebsbehandlung spielen kann</li>



<li>Warum extreme Diäten und unkontrolliertes Fasten problematisch sein können</li>



<li>Wie medizinische Studien und Quellen besser eingeordnet werden können</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Menschen mit einer Krebsdiagnose suchen verständlicherweise nach zusätzlichen Möglichkeiten, ihre Erkrankung positiv zu beeinflussen. Reißerische Versprechen können dabei falsche Hoffnungen wecken und im schlimmsten Fall dazu führen, dass notwendige Untersuchungen oder wirksame Behandlungen hinausgezögert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Aussage, Krebs könne durch den Verzicht auf Zucker „ausgehungert“ werden, greift zu kurz. Der menschliche Körper hält die Versorgung lebenswichtiger Organe aufrecht, und Tumorzellen können unterschiedliche Energiequellen nutzen. Eine stark eingeschränkte Ernährung kann dagegen zu Gewichtsverlust, Muskelabbau und <strong>Mangelernährung bei Krebs</strong> beitragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gesundheitsinformationen sollten deshalb kritisch geprüft werden: Wer äußert die Behauptung? Wird eine konkrete Studie genannt? Wurde die Methode an Zellen, Tieren oder tatsächlich an Patienten untersucht? Und zeigt die Studie lediglich einen biologischen Effekt oder einen nachgewiesenen Behandlungserfolg?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Fragen zur Ernährung während einer Krebsbehandlung sollten Betroffene ihr behandelndes Ärzteteam oder eine qualifizierte ernährungsmedizinische Fachkraft ansprechen. Eine individuelle Beratung berücksichtigt sowohl die Erkrankung und Therapie als auch Gewicht, Muskelmasse, Begleiterkrankungen und persönliche Bedürfnisse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für eine verständliche Einordnung Ihrer Befunde und Behandlungsmöglichkeiten bietet Urokompetenz eine <a href="https://urokompetenz.de/beratung/"><strong>individuelle urologische Beratung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Krebsdiagnose oder widersprüchlichen Therapieempfehlungen kann außerdem eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>fundierte ärztliche Zweitmeinung</strong></a> zusätzliche Sicherheit geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums informiert ausführlich über <a href="https://www.dkfz.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/ernaehrungsmythen-bei-krebs"><strong>Ernährungsmythen bei Krebs</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ändern oder beenden Sie eine Krebstherapie nicht aufgrund von Informationen aus sozialen Medien. Besprechen Sie spezielle Diäten, Fastenkuren und Nahrungsergänzungsmittel vorab mit Ihrem behandelnden Ärzteteam.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/gesundheitsmythen-krebs-faktencheck/">100 % aller Krebszellen verschwinden? Gesundheitsmythen im Faktencheck</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_26_reaction-100-aller-krebszellen-verschwinden.mp3" length="22078643" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Gleason-Score bei Prostatakrebs: Wie aggressiv ist mein Tumor?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/gleason-score-bei-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie aggressiv ist mein Prostatakrebs? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wie der Gleason-Score bestimmt wird, was Werte von 6 bis 10 bedeuten und warum Gleason 3+4 anders bewertet wird als 4+3.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/gleason-score-bei-prostatakrebs/">Gleason-Score bei Prostatakrebs: Wie aggressiv ist mein Tumor?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Diagnose Prostatakrebs ist nicht nur wichtig, wo sich der Tumor befindet, sondern auch, wie aggressiv er voraussichtlich wächst. Eine zentrale Information liefert der <a href="https://urokompetenz.de/frueherkennung-von-prostatakrebs-was-maenner-wissen-muessen/"><strong>Gleason-Score bei Prostatakrebs</strong></a>. Er wird von einem Pathologen anhand von Gewebe aus der Prostatabiopsie oder der entfernten Prostata bestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gleason-Score setzt sich aus zwei für den Befund maßgeblichen Wachstumsmustern zusammen. Die einzelnen Muster werden mit den Zahlen 3 bis 5 bewertet. Daraus ergeben sich heute üblicherweise Werte zwischen 6 und 10: Je höher der Wert, desto stärker unterscheiden sich die Tumorstrukturen von gesundem Prostatagewebe und desto aggressiver kann sich die Erkrankung verhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reihenfolge der Zahlen ist ebenfalls wichtig. Ein Befund von <strong>Gleason 3+4=7</strong> ist günstiger einzuordnen als <strong>Gleason 4+3=7</strong>, weil beim zweiten Befund der aggressivere Anteil überwiegt. Die ergänzenden ISUP-Gradgruppen von 1 bis 5 sollen diese Unterschiede verständlicher darstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wie der Gleason-Score entsteht, was die einzelnen Werte bedeuten und welchen Einfluss der Befund auf die weitere Behandlung haben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie der Gleason-Score bestimmt wird</li>



<li>Warum die Werte heute in der Regel zwischen 6 und 10 liegen</li>



<li>Weshalb Gleason 3+4 und Gleason 4+3 unterschiedlich bewertet werden</li>



<li>Was die ISUP-Gradgruppen von 1 bis 5 bedeuten</li>



<li>Welche Bedeutung der Befund für Prognose und Therapieplanung hat</li>



<li>Warum der Gleason-Score nicht allein über die Behandlung entscheidet</li>



<li>Weshalb sich der Befund nach einer Operation noch verändern kann</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Gleason-Score hilft dabei, einen Prostatakrebs in eine Risikogruppe einzuordnen. Ein Gleason-Score von 3+3=6 entspricht der ISUP-Gradgruppe 1. Gleason 3+4=7 wird der ISUP-Gruppe 2 und Gleason 4+3=7 der ISUP-Gruppe 3 zugeordnet. Gleason 8 entspricht der Gruppe 4, während die Werte 9 und 10 zur Gruppe 5 gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein niedriger Gleason-Score kann bei geeigneten Patienten dafür sprechen, den Tumor zunächst aktiv zu überwachen. Bei einem höheren Wert ist häufig eine intensivere Diagnostik und Behandlung erforderlich. Ein hoher Wert bedeutet jedoch nicht automatisch, dass bereits Metastasen vorhanden sind oder keine Heilung mehr möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Gleason-Score beschreibt die Aggressivität</strong>, aber nicht allein die Ausdehnung der Erkrankung. Für die Therapieentscheidung werden deshalb zusätzlich der PSA-Wert, das Tumorstadium, die MRT- und gegebenenfalls PSMA-PET-Befunde sowie die Menge des in der Biopsie nachgewiesenen Tumorgewebes berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da eine Biopsie nur einzelne Bereiche der Prostata erfasst, kann die abschließende Untersuchung nach einer Prostataentfernung zu einer anderen Einstufung führen. Der Tumor kann dabei höher oder niedriger bewertet werden als in den ursprünglichen Proben. Der Befund sollte daher immer gemeinsam mit dem behandelnden Urologen besprochen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Erklärung des Gleason-Scores und der ISUP-Gradgruppen finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/frueherkennung-von-prostatakrebs-was-maenner-wissen-muessen/"><strong>Früherkennung von Prostatakrebs: Was Männer wissen müssen</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Risikoeinschätzung, Diagnostik und unterschiedliche Therapieoptionen bietet die Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie verdächtige Bereiche gezielt untersucht und Gewebeproben gewonnen werden, erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/"><strong>Mikroultraschall bei der Prostatabiopsie</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Der Gleason-Score muss immer gemeinsam mit dem PSA-Wert, dem Tumorstadium, der Bildgebung und weiteren persönlichen Befunden beurteilt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/gleason-score-bei-prostatakrebs/">Gleason-Score bei Prostatakrebs: Wie aggressiv ist mein Tumor?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/Prostatakrebs-–-Was-sagt-der-Gleason-Score-ueber-meinen-Tumor-aus_.mp3" length="24657869" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Fokale Therapie bei Prostatakrebs: Weniger behandeln, trotzdem sicher?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/fokale-therapie-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 12:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=329</guid>

					<description><![CDATA[<p>Muss bei Prostatakrebs immer die gesamte Prostata behandelt werden? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, für wen eine fokale Therapie infrage kommen kann, wie HIFU funktioniert und warum eine präzise Diagnostik und Nachsorge entscheidend sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/fokale-therapie-prostatakrebs/">Fokale Therapie bei Prostatakrebs: Weniger behandeln, trotzdem sicher?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder örtlich begrenzte Prostatakrebs muss sofort durch eine Operation oder Bestrahlung der gesamten Prostata behandelt werden. Bei sorgfältig ausgewählten Patienten kann eine <a href="https://urokompetenz.de/fokale-therapie-prostatakrebs-langzeitergebnisse/"><strong>fokale Therapie bei Prostatakrebs</strong></a> infrage kommen. Dabei wird gezielt der nachgewiesene Tumorbereich behandelt, während möglichst viel gesundes Prostatagewebe erhalten bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, für wen eine solche Teilbehandlung geeignet sein kann und welche Rolle MRT, Biopsie und Tumoraggressivität bei der Entscheidung spielen. Als mögliches Verfahren kommt unter anderem die <a href="https://urokompetenz.de/hifu-therapie/"><strong>HIFU-Therapie</strong></a> zum Einsatz, bei der gebündelte Ultraschallwellen das Tumorgewebe gezielt erhitzen und zerstören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Witt erläutert außerdem, warum „weniger behandeln“ nicht bedeutet, die Erkrankung weniger ernst zu nehmen. Bei einem wenig aggressiven Tumor kann zunächst eine <strong>aktive Überwachung</strong> sinnvoll sein. Eine fokale Behandlung ist dagegen eine gezielte Therapie und muss klar von der reinen Beobachtung unterschieden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was unter einer fokalen Therapie verstanden wird</li>



<li>Warum nicht immer die gesamte Prostata behandelt werden muss</li>



<li>Für welche Patienten eine Teilbehandlung infrage kommen kann</li>



<li>Welche Rolle MRT und Prostatabiopsie bei der Planung spielen</li>



<li>Wie sich fokale Therapie, aktive Überwachung, Operation und Bestrahlung unterscheiden</li>



<li>Warum nach der Behandlung regelmäßige Kontrollen notwendig sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Operation und Bestrahlung können Prostatakrebs wirksam behandeln, aber auch die Harnkontinenz, Erektionsfähigkeit und Lebensqualität beeinflussen. Die fokale Therapie verfolgt deshalb das Ziel, den klinisch bedeutsamen Tumor zu behandeln und funktionell wichtige Strukturen möglichst zu schonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ist jedoch nicht für jeden Prostatakrebs geeignet. Voraussetzung ist eine <strong>präzise Diagnostik</strong>, durch die Lage, Ausdehnung und Aggressivität des Tumors möglichst zuverlässig bestimmt werden. Bei mehreren Tumorherden, einem fortgeschrittenen Befund oder einer Ausbreitung außerhalb der Prostata kommen in der Regel andere Behandlungen infrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach einer fokalen Therapie bleibt unbehandeltes Prostatagewebe zurück. Deshalb gehören PSA-Kontrollen, MRT-Untersuchungen und gegebenenfalls erneute Gewebeproben zu einer <strong>strukturierten Nachsorge</strong>. Zeigen die Kontrollen einen verbliebenen oder neu aufgetretenen relevanten Tumor, kann eine weitere Behandlung notwendig werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Strategie sinnvoll ist, hängt vom individuellen Risikoprofil, den Untersuchungsergebnissen, dem allgemeinen Gesundheitszustand und den persönlichen Prioritäten ab. Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten bietet die Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Behandlung von Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zur gezielten Teilbehandlung finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/fokale-therapie-prostatakrebs-langzeitergebnisse/"><strong>Fokale Therapie bei Prostatakrebs: schonende Behandlung mit guten Langzeitergebnissen</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Funktionsweise und Ablauf des eingesetzten Ultraschallverfahrens erklärt die Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/hifu-therapie/"><strong>HIFU-Therapie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Übersicht über Diagnostik, aktive Überwachung, fokale Behandlung, Operation und weitere Therapieoptionen finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs – Diagnose und Behandlung</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine aktive Überwachung, eine fokale Therapie oder eine Behandlung der gesamten Prostata sinnvoll ist, muss anhand der persönlichen Befunde und nach ausführlicher ärztlicher Aufklärung entschieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/fokale-therapie-prostatakrebs/">Fokale Therapie bei Prostatakrebs: Weniger behandeln, trotzdem sicher?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep24_prostatakrebs_hifu_statt_bestrahlung_oder_op-experte_klart_auf.mp3" length="21551281" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>PSMA-PET bei Prostatakrebs: Wann ist die Untersuchung sinnvoll?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/psma-pet-bei-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 12:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=326</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wann ist ein PSMA-PET bei Prostatakrebs sinnvoll? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wie die Untersuchung Tumorherde und Metastasen sichtbar macht, wann sie für das Staging oder bei erneut steigendem PSA eingesetzt wird und welche Grenzen zu beachten sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/psma-pet-bei-prostatakrebs/">PSMA-PET bei Prostatakrebs: Wann ist die Untersuchung sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://urokompetenz.de/psma-pet/"><strong>PSMA-PET bei Prostatakrebs</strong></a> kann dabei helfen, die Ausbreitung der Erkrankung im Körper genauer zu beurteilen. Dazu wird ein schwach radioaktiv markierter Stoff verabreicht, der sich an PSMA bindet – ein Merkmal, das auf vielen Prostatakrebszellen verstärkt vorkommt. Mithilfe der PET und einer ergänzenden CT oder MRT können auffällige Herde in der Prostata, in Lymphknoten, Knochen und anderen Organen sichtbar werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann die Untersuchung einen wichtigen Beitrag zur Therapieplanung leisten kann. Besonders relevant ist sie bei einem neu diagnostizierten <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs mit erhöhtem Ausbreitungsrisiko</strong></a> sowie bei einem erneut steigenden PSA-Wert nach Operation oder Bestrahlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Männer mit einem niedrigen Risiko ist ein PSMA-PET dagegen meist nicht erforderlich. Die Untersuchung ist außerdem kein Ersatz für eine Biopsie: Nur die feingewebliche Analyse kann sicher bestätigen, ob Prostatakrebs vorliegt und wie aggressiv der Tumor ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie ein PSMA-PET/CT funktioniert</li>



<li>Wann die Untersuchung vor einer Operation oder Bestrahlung sinnvoll sein kann</li>



<li>Welche Rolle das persönliche Risikoprofil spielt</li>



<li>Wie PSMA-PET bei einem erneut steigenden PSA-Wert helfen kann</li>



<li>Warum ein unauffälliger Befund Metastasen nicht sicher ausschließt</li>



<li>Weshalb PSMA-PET weder MRT noch Prostatabiopsie vollständig ersetzt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Behandlung muss möglichst genau bekannt sein, ob der Tumor auf die Prostata begrenzt ist oder sich bereits ausgebreitet hat. Das Ergebnis der <strong>PSMA-PET-Ausbreitungsdiagnostik</strong> kann deshalb Einfluss darauf haben, ob eine Operation, Bestrahlung oder eine andere Behandlungsstrategie empfohlen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch nach einer zunächst heilenden Behandlung kann die Untersuchung sinnvoll sein. Steigt der PSA-Wert erneut an, kann ein PSMA-PET helfen, einen örtlichen Rückfall oder Metastasen zu lokalisieren und eine gezielte weitere Therapie zu planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz seiner hohen Genauigkeit hat das Verfahren Grenzen. Nicht jede Prostatakrebszelle zeigt ausreichend PSMA, und sehr kleine Tumorherde können unterhalb der Auflösungsgrenze liegen. Ein <strong>unauffälliges PSMA-PET</strong> bedeutet daher nicht automatisch, dass sich keine Tumorzellen im Körper befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheidend ist deshalb nicht allein, ob die Untersuchung technisch möglich ist. Sie sollte vor allem dann durchgeführt werden, wenn ihr Ergebnis die weitere Behandlung tatsächlich beeinflussen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Einordnung von Nutzen und Grenzen finden Sie im Urokompetenz-Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/psma-pet/"><strong>PSMA-PET bei Prostatakrebs: starkes Staging-Werkzeug</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik, Risikoeinschätzung und Behandlung erhalten Sie auf der Seite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie MRT, PSMA-PET, Biopsiebefunde und weitere Informationen in die Operationsplanung einfließen, erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterunterstützte Prostatektomie</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob ein PSMA-PET sinnvoll ist, muss anhand des Tumorstadiums, des Risikoprofils, des PSA-Verlaufs und der möglichen therapeutischen Konsequenzen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/psma-pet-bei-prostatakrebs/">PSMA-PET bei Prostatakrebs: Wann ist die Untersuchung sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep_23_psma-pet_bei_prostatakrebs-wann_sinnvoll.mp3" length="29143510" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Gutartige Prostatavergrößerung: Welche Prostata-OP passt?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-op-bei-gutartiger-prostatavergroesserung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gutartige Prostatavergrößerung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=323</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Prostata-OP ist bei einer gutartigen Vergrößerung geeignet? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt die Unterschiede zwischen Rezūm, HoLEP und roboterassistierter Adenomenukleation sowie wichtige Kriterien für die Auswahl.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-op-bei-gutartiger-prostatavergroesserung/">Gutartige Prostatavergrößerung: Welche Prostata-OP passt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schwacher Harnstrahl, nächtlicher Harndrang und das Gefühl einer unvollständig entleerten Blase können auf eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/gutartige-prostatavergroesserung/"><strong>gutartige Prostatavergrößerung</strong></a> hinweisen. Nicht jeder Mann benötigt deshalb sofort eine Operation. Reichen Medikamente jedoch nicht mehr aus oder werden Blase und Nieren durch die Abflussstörung belastet, kann ein Eingriff sinnvoll sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, welche Verfahren zur Behandlung der vergrößerten Prostata zur Verfügung stehen und für welche Patienten sie infrage kommen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besprochen werden die Wasserdampftherapie Rezūm, endoskopische Verfahren wie die HoLEP und die <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>roboterassistierte Adenomenukleation</strong></a>. Alle Methoden sollen die eingeengte Harnröhre entlasten und das Wasserlassen verbessern – unterscheiden sich jedoch in Ablauf, Belastung und Einsatzgebiet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche <strong>Prostata-OP bei gutartiger Prostatavergrößerung</strong> am besten passt, hängt unter anderem von Größe und Form der Prostata, der Stärke der Beschwerden, der Restharnmenge, Begleiterkrankungen und den persönlichen Wünschen des Patienten ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wann eine gutartige Prostatavergrößerung behandelt werden sollte</li>



<li>Warum nicht jeder Patient sofort operiert werden muss</li>



<li>Wie die Wasserdampftherapie Rezūm funktioniert</li>



<li>Was bei einer HoLEP über die Harnröhre geschieht</li>



<li>Wann eine roboterassistierte Adenomenukleation infrage kommt</li>



<li>Welche Rolle Prostatagröße, Restharn und Begleiterkrankungen spielen</li>



<li>Warum auch Auswirkungen auf den Samenerguss besprochen werden sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die eine beste Prostata-OP für alle Patienten gibt es nicht. Rezūm kann bei einer leicht bis mäßig vergrößerten Prostata eine schonende Möglichkeit sein. Bei endoskopischen Verfahren wie der HoLEP wird das einengende Gewebe über die Harnröhre entfernt. Für eine sehr große Prostata kann eine roboterassistierte Ausschälung sinnvoll sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Größe der Prostata sind auch die persönliche Anatomie und das gewünschte Behandlungsergebnis wichtig. Einige Verfahren sind besonders schonend, andere entfernen mehr Gewebe und können dadurch eine langfristige Verbesserung ermöglichen. Gleichzeitig unterscheiden sie sich bei Katheterdauer, Erholung, Blutungsrisiko und möglichen Veränderungen des Samenergusses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Operation kann besonders dann notwendig werden, wenn erhebliche Beschwerden, wiederholter Harnverhalt, eine große Restharnmenge oder eine Belastung von Blase und Nieren bestehen. Die Auswahl sollte deshalb nach einer gründlichen Untersuchung und einer verständlichen Beratung erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wurde bereits zu einer bestimmten Operation geraten, kann eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>urologische Zweitmeinung</strong></a> helfen, die verfügbaren Verfahren und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile einzuordnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Beschwerden, Diagnostik und die verschiedenen Therapieverfahren finden Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/gutartige-prostatavergroesserung/"><strong>Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über das eingesetzte Operationssystem erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>Roboterchirurgie bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Unsicherheit über die empfohlene Methode können Sie sich außerdem über eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>Zweitmeinung vor einer Prostata-OP</strong></a> informieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Operation notwendig ist und welches Verfahren infrage kommt, muss anhand der Beschwerden, der Prostatagröße, der Blasenfunktion und aller weiteren persönlichen Befunde entschieden werden. Wer plötzlich überhaupt nicht mehr Wasser lassen kann, benötigt eine umgehende medizinische Beurteilung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-op-bei-gutartiger-prostatavergroesserung/">Gutartige Prostatavergrößerung: Welche Prostata-OP passt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep22_nie_wieder_probleme_beim_wasserlassen_welche_prostata-op_ist_fur_wen_geeignet.mp3" length="26857795" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>PSA-Wert steigt: Bedeutet das Prostatakrebs?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/psa-wert-steigt-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Apr 2026 12:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge und Früherkennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=320</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein steigender PSA-Wert bedeutet nicht automatisch Prostatakrebs. Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt mögliche Ursachen, die Bedeutung des zeitlichen Verlaufs und wann weitere Untersuchungen sinnvoll sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/psa-wert-steigt-prostatakrebs/">PSA-Wert steigt: Bedeutet das Prostatakrebs?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein <a href="https://urokompetenz.de/psa-wert-bei-prostatakrebs-was-sie-als-patient-wissen-muessen/"><strong>steigender PSA-Wert</strong></a> sorgt bei vielen Männern für Verunsicherung. Doch ein erhöhter Wert bedeutet nicht automatisch, dass Prostatakrebs vorliegt. Auch eine gutartige Prostatavergrößerung, eine Entzündung oder vorausgegangene Untersuchungen und Eingriffe können den PSA-Wert beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wie ein auffälliger PSA-Wert richtig eingeordnet wird und wann weitere Untersuchungen sinnvoll sind. Entscheidend ist nicht nur ein einzelner Messwert, sondern vor allem seine Entwicklung im zeitlichen Verlauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich berücksichtigt der Urologe unter anderem das Alter, die Größe der Prostata, die <strong>PSA-Dichte</strong>, den Anteil des freien PSA, mögliche Entzündungen und die familiäre Vorbelastung. Ein moderat erhöhter Wert wird deshalb häufig zunächst unter vergleichbaren Bedingungen kontrolliert, bevor weitere diagnostische Schritte eingeleitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt der PSA-Wert auffällig oder steigt er weiter, können eine Prostata-MRT, ein hochauflösender Mikroultraschall oder zusätzliche Bluttests bei der persönlichen Risikoeinschätzung helfen. Eine endgültige Krebsdiagnose kann in der Regel erst durch die feingewebliche Untersuchung einer <strong>Prostatabiopsie</strong> gestellt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was der PSA-Wert über die Prostata aussagen kann</li>



<li>Warum ein erhöhter PSA-Wert nicht automatisch Prostatakrebs bedeutet</li>



<li>Welche gutartigen Ursachen den Wert beeinflussen können</li>



<li>Warum der zeitliche Verlauf wichtiger als ein einzelner Messwert sein kann</li>



<li>Welche Bedeutung Prostatagröße, PSA-Dichte und persönliches Risiko haben</li>



<li>Wann MRT, Mikroultraschall oder weitere Bluttests sinnvoll sein können</li>



<li>In welcher Situation eine Prostatabiopsie notwendig werden kann</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der PSA-Test ist ein wichtiger Bestandteil der <a href="https://urokompetenz.de/frueherkennung-von-prostatakrebs-was-maenner-wissen-muessen/"><strong>Prostatakrebs-Früherkennung</strong></a>. Er kann auf Veränderungen der Prostata hinweisen, unterscheidet jedoch nicht zuverlässig zwischen einer gutartigen Ursache und einer Krebserkrankung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein auffälliger Wert sollte deshalb weder ignoriert noch vorschnell als Krebsdiagnose verstanden werden. Die strukturierte Abklärung hilft dabei, unnötige Eingriffe zu vermeiden und gleichzeitig einen klinisch bedeutsamen Tumor nicht zu übersehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Prostatakrebs in einem frühen Stadium häufig keine Beschwerden verursacht, ist die Bewertung des PSA-Verlaufs besonders wichtig. Welche Untersuchungen erforderlich sind, hängt immer von der persönlichen Gesamtsituation ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausführliche Erklärung zur Interpretation des Laborwerts finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/psa-wert-bei-prostatakrebs-was-sie-als-patient-wissen-muessen/"><strong>PSA-Wert bei Prostatakrebs: Was Patienten wissen müssen</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Nutzen und Grenzen der Vorsorge erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/frueherkennung-von-prostatakrebs-was-maenner-wissen-muessen/"><strong>Früherkennung von Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur gezielten weiteren Diagnostik bietet der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/"><strong>Mikroultraschall bei der Prostatabiopsie</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ein erhöhter oder steigender PSA-Wert sollte gemeinsam mit einem Urologen anhand des Verlaufs, der Prostatagröße und aller weiteren persönlichen Befunde beurteilt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/psa-wert-steigt-prostatakrebs/">PSA-Wert steigt: Bedeutet das Prostatakrebs?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Urologie ist nicht nur Männersache: Wann Frauen zum Urologen sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/urologie-fuer-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reaction Videos/andere Gesundheitsthemen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=317</guid>

					<description><![CDATA[<p>Urologie ist nicht nur Männersache: Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, welche Organe und Erkrankungen das Fachgebiet umfasst, bei welchen Beschwerden auch Frauen einen Urologen aufsuchen sollten und wie sich Urologie, Andrologie und Gynäkologie unterscheiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/urologie-fuer-frauen/">Urologie ist nicht nur Männersache: Wann Frauen zum Urologen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Urologie ist nicht nur Männersache.</strong> Zwar gehören Prostata, Hoden und männliche Sexualfunktionen zum Fachgebiet – Urologinnen und Urologen behandeln aber ebenso Erkrankungen der Nieren, Harnleiter, Blase und Harnröhre. Diese Organe besitzen Frauen und Männer gleichermaßen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, welche Aufgaben die Urologie übernimmt und bei welchen Beschwerden auch Frauen einen Urologen aufsuchen sollten. Dazu gehören beispielsweise wiederkehrende Harnwegsinfektionen, Blut im Urin, Nierensteine, Probleme bei der Blasenentleerung sowie Erkrankungen von Niere und Blase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die Gynäkologie die weiblichen Geschlechtsorgane behandelt, ist die <strong>Urologie für Frauen</strong> insbesondere für die ableitenden Harnwege zuständig. Abhängig von der Erkrankung arbeiten beide Fachrichtungen eng mit weiteren medizinischen Disziplinen zusammen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum Urologie nicht mit reiner Männermedizin gleichzusetzen ist</li>



<li>Welche Organe zum Fachgebiet der Urologie gehören</li>



<li>Mit welchen Beschwerden Frauen einen Urologen aufsuchen können</li>



<li>Welche Erkrankungen Frauen und Männer gleichermaßen betreffen</li>



<li>Wie sich Urologie, Andrologie und Gynäkologie unterscheiden</li>



<li>Warum anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden abgeklärt werden sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die falsche Vorstellung vom Urologen als reinem „Männerarzt“ kann dazu führen, dass Frauen urologische Beschwerden nicht richtig einordnen. Besonders <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/blasenkrebs/"><strong>Blut im Urin</strong></a> sollte nicht vorschnell ausschließlich einer Blasenentzündung zugeschrieben werden – auch dann nicht, wenn keine Schmerzen bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso betreffen <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/nierenkrebs/"><strong>Erkrankungen der Niere</strong></a> Frauen und Männer. Dazu gehören unter anderem Nierentumoren, Nierensteine und Störungen des Urinabflusses. Beschwerden wie Flankenschmerzen, wiederkehrende Infektionen oder auffällige Urinbefunde können deshalb eine urologische Untersuchung erforderlich machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine frühzeitige <strong>urologische Abklärung</strong> bedeutet nicht automatisch, dass eine schwere Erkrankung vorliegt. Sie hilft vielmehr dabei, die Ursache der Beschwerden zu erkennen und bei Bedarf rechtzeitig eine geeignete Behandlung einzuleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Warum Blasenerkrankungen auch bei Frauen ernst genommen werden sollten, erfahren Sie auf der Urokompetenz-Seite zum Thema <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/blasenkrebs/"><strong>Blasenkrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur organerhaltenden Behandlung von Tumoren finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/nierenkrebs/"><strong>Nierenkrebs und Nierenerhalt</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Erkrankungen, die Frauen und Männer gleichermaßen betreffen, lesen Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/nierenbeckenabgangsenge/"><strong>Nierenbeckenabgangsenge und Harnleiterenge</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Anhaltende Beschwerden, sichtbares Blut im Urin, starke Schmerzen, Fieber oder Probleme bei der Blasenentleerung sollten zeitnah medizinisch abgeklärt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/urologie-fuer-frauen/">Urologie ist nicht nur Männersache: Wann Frauen zum Urologen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep20_urologie-nur_mannersache.mp3" length="19700244" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Tumorstadien bei Prostatakrebs: Was der Befund bedeutet</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/tumorstadien-bei-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 13:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=314</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was bedeuten T, N und M bei Prostatakrebs? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt Tumorstadien, Gleason-Score, ISUP-Gruppe und warum die gemeinsame Bewertung der Befunde für die Therapieplanung entscheidend ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/tumorstadien-bei-prostatakrebs/">Tumorstadien bei Prostatakrebs: Was der Befund bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Diagnose stehen im Befund häufig Abkürzungen wie T2, N0 oder M0. Sie beschreiben, wie weit sich die Erkrankung ausgebreitet hat. Die <strong>Tumorstadien bei Prostatakrebs</strong> sind deshalb eine wichtige Grundlage für die weitere Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt die sogenannte <strong>TNM-Klassifikation</strong>: T beschreibt die örtliche Ausdehnung des Tumors, N einen möglichen Befall regionaler Lymphknoten und M das Vorliegen von Fernmetastasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vereinfacht gilt: Bei T1 und T2 ist der Tumor auf die Prostata begrenzt. T3 bedeutet, dass er über die Prostata hinausgewachsen ist oder die Samenblasen erreicht hat. Bei T4 sind benachbarte Strukturen betroffen. N1 weist auf befallene regionale Lymphknoten hin, M1 auf Metastasen außerhalb dieser Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Davon zu unterscheiden ist die Aggressivität der Krebszellen. Der <a href="https://urokompetenz.de/frueherkennung-von-prostatakrebs-was-maenner-wissen-muessen/"><strong>Gleason-Score und die ISUP-Gruppe</strong></a> zeigen, wie stark sich das Tumorgewebe von gesundem Prostatagewebe unterscheidet. Tumorstadium und Aggressivitätsgrad beantworten damit unterschiedliche Fragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor der Behandlung wird zunächst ein klinisches Stadium anhand von Biopsie, PSA-Wert, MRT und weiteren Untersuchungen festgelegt. Bei einem höheren Risiko kann ein <a href="https://urokompetenz.de/psma-pet/"><strong>PSMA-PET/CT</strong></a> helfen, einen möglichen Lymphknotenbefall oder Fernmetastasen zu erkennen. Nach einer Operation ermöglicht die Untersuchung des entfernten Gewebes häufig eine noch genauere Stadieneinteilung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was die Buchstaben T, N und M bedeuten</li>



<li>Wie sich lokal begrenzter, lokal fortgeschrittener und metastasierter Prostatakrebs unterscheiden</li>



<li>Warum Tumorstadium und Aggressivitätsgrad nicht dasselbe sind</li>



<li>Welche Bedeutung Gleason-Score und ISUP-Gruppe haben</li>



<li>Wie MRT, Biopsie und PSMA-PET zur Stadieneinteilung beitragen</li>



<li>Warum sich das endgültige Stadium nach einer Operation noch verändern kann</li>



<li>Wie die Befunde die Auswahl der Behandlung beeinflussen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Tumorstadium hilft einzuschätzen, ob der Prostatakrebs noch auf das Organ begrenzt ist oder sich bereits über die Prostata hinaus ausgebreitet hat. Es beeinflusst damit, ob beispielsweise eine aktive Überwachung, eine Operation, eine Bestrahlung oder eine Kombination verschiedener Behandlungen infrage kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein einzelner Buchstabe oder Wert reicht für eine Therapieentscheidung jedoch nicht aus. Neben der Tumorausbreitung werden auch PSA-Wert, Gleason-Score, ISUP-Gruppe, Anzahl und Lage der befallenen Gewebeproben, Bildgebung, Gesundheitszustand und persönliche Prioritäten berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Patienten mit demselben T-Stadium können deshalb unterschiedliche Risikoprofile und Behandlungsempfehlungen erhalten. Erst die gemeinsame Bewertung aller Ergebnisse ermöglicht eine <strong>individuelle Therapieplanung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadieneinteilung ist außerdem keine unveränderliche Vorhersage über den weiteren Verlauf. Sie beschreibt den aktuellen Wissensstand und kann durch neue Untersuchungsergebnisse präzisiert werden. Patienten sollten sich daher erklären lassen, welche Angaben bereits sicher sind, welche noch überprüft werden und was sie konkret für die persönliche Situation bedeuten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen verständlichen Überblick über Symptome, Diagnostik und Behandlung bietet der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/prostatakrebs-verstehen-was-maenner-wissen-sollten/"><strong>Prostatakrebs verstehen: Was Männer wissen sollten</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über das Staging bei einem erhöhten Ausbreitungsrisiko erfahren Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/psma-pet/"><strong>PSMA-PET bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Übersicht über die unterschiedlichen <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs</strong></a> finden Sie auf der zentralen Themenseite von Urokompetenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Bedeutung eines Tumorstadiums kann nur gemeinsam mit dem PSA-Wert, dem Aggressivitätsgrad, der Bildgebung und allen weiteren persönlichen Befunden beurteilt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/tumorstadien-bei-prostatakrebs/">Tumorstadien bei Prostatakrebs: Was der Befund bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep19_tumorstadien_bei_prostatakrebs-was_patienten_wissen_mussen.mp3" length="26780473" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Lymphknotenentfernung bei Prostatakrebs: Wann ist sie nötig?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/lymphknotenentfernung-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Mar 2026 12:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=311</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wann müssen bei einer Prostatakrebs-Operation Lymphknoten entfernt werden? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt die Entscheidung, den Ablauf und die Bedeutung des Befunds für Nachsorge und weitere Behandlungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/lymphknotenentfernung-prostatakrebs/">Lymphknotenentfernung bei Prostatakrebs: Wann ist sie nötig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Prostataoperation können abhängig vom persönlichen Risikoprofil zusätzlich Lymphknoten im Becken entfernt werden. Eine solche <strong>Lymphknotenentfernung bei Prostatakrebs</strong> ist jedoch nicht bei jedem Patienten notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann eine Lymphknotenentfernung infrage kommt, wie sie durchgeführt wird und welche Informationen die feingewebliche Untersuchung für die weitere Behandlung liefert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung beruht unter anderem auf dem PSA-Wert, dem Tumorstadium, dem Aggressivitätsgrad aus der Biopsie und der Bildgebung. Ein <a href="https://urokompetenz.de/psma-pet/"><strong>PSMA-PET/CT</strong></a> kann verdächtige Lymphknoten sichtbar machen. Sehr kleine Tumorabsiedlungen lassen sich mit der Bildgebung jedoch nicht immer sicher ausschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Operation werden deshalb bei entsprechendem Risiko bestimmte Lymphknotenregionen im kleinen Becken entfernt. Die anschließende Untersuchung durch die Pathologie zeigt, ob Tumorzellen vorhanden sind und kann damit die Planung der Nachsorge oder einer zusätzlichen Behandlung beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum Prostatakrebs in die Lymphknoten streuen kann</li>



<li>Wann eine Lymphknotenentfernung sinnvoll sein kann</li>



<li>Welche Befunde in die Entscheidung einfließen</li>



<li>Warum ein unauffälliges PSMA-PET kleine Metastasen nicht sicher ausschließt</li>



<li>Wie die Lymphknoten während der Prostataoperation entfernt werden</li>



<li>Welche Bedeutung das Ergebnis für Nachsorge und weitere Therapien hat</li>



<li>Welche zusätzlichen Risiken mit dem Eingriff verbunden sein können</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entfernung und Untersuchung der Beckenlymphknoten ermöglicht eine besonders genaue Beurteilung der Tumorausbreitung. Sie dient vor allem dem sogenannten Staging und liefert wichtige Informationen über die persönliche Prognose und mögliche weitere Behandlungsschritte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lymphknotenentfernung bedeutet nicht automatisch, dass bereits Metastasen festgestellt wurden. Sie wird durchgeführt, wenn anhand der vorhandenen Befunde ein relevantes Risiko für einen Lymphknotenbefall besteht. Gleichzeitig ist bislang nicht eindeutig belegt, dass die Entfernung unauffälliger Lymphknoten selbst bei jedem Patienten die Heilungschancen verbessert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zusätzliche Eingriff kann außerdem Risiken wie Lymphansammlungen im Becken, Lymphödeme, Blutungen oder Thrombosen mit sich bringen. Nutzen und mögliche Nachteile sollten deshalb individuell abgewogen und vor der <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>Prostataoperation</strong></a> verständlich besprochen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Werden Tumorzellen in den entfernten Lymphknoten gefunden, bedeutet dies nicht automatisch, dass keine wirksame Behandlung mehr möglich ist. Anzahl und Ausmaß der befallenen Lymphknoten, der PSA-Wert nach der Operation und weitere Tumormerkmale entscheiden darüber, ob zunächst kontrolliert oder eine zusätzliche medikamentöse beziehungsweise strahlentherapeutische Behandlung empfohlen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über den Ablauf der Operation und die individuelle Operationsplanung erfahren Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterunterstützten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Bedeutung die moderne Bildgebung für das Lymphknoten-Staging hat, erläutert der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/psma-pet/"><strong>PSMA-PET bei Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik, Tumorausbreitung und Behandlungsmöglichkeiten bietet die Themenseite <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Lymphknotenentfernung sinnvoll ist, muss anhand des persönlichen Tumorstadiums, des Aggressivitätsgrads, der Bildgebung und des individuellen Risikoprofils entschieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/lymphknotenentfernung-prostatakrebs/">Lymphknotenentfernung bei Prostatakrebs: Wann ist sie nötig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep18_lymphknotenentfernung_bei_prostatakrebs_wie_wann_warum.mp3" length="27580865" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Prostatakrebs-OP: Offen, laparoskopisch oder roboterassistiert?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-op-welche-methode/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 12:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=307</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Operationsmethode ist bei Prostatakrebs besser? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt vergleicht die offene, laparoskopische und roboterassistierte Prostataoperation und erklärt, warum Erfahrung und Teamarbeit entscheidend sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-op-welche-methode/">Prostatakrebs-OP: Offen, laparoskopisch oder roboterassistiert?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für die operative Behandlung von Prostatakrebs stehen verschiedene Zugangswege zur Verfügung: die offene Operation, die klassische Bauchspiegelung und die <strong>roboterassistierte Prostatakrebs-OP</strong>. Alle Verfahren verfolgen dasselbe Ziel: den Tumor vollständig zu entfernen und wichtige Funktionen möglichst zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, worin sich die Operationsmethoden unterscheiden und warum der Einsatz eines Roboters allein noch kein gutes Ergebnis garantiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der offenen Operation erfolgt der Eingriff über einen Bauchschnitt. Die laparoskopische und die roboterassistierte Operation nutzen mehrere kleine Zugänge. Beim roboterassistierten Verfahren steuert der Chirurg Kamera und Instrumente an einer Konsole. Der Roboter operiert dabei nicht selbstständig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Methode am besten geeignet ist, hängt nicht nur von der Technik ab. Entscheidend sind auch der individuelle Tumorbefund, mögliche Voroperationen, die Voraussetzungen für eine Nervenschonung und vor allem die <strong>Erfahrung des Operateurs und seines Teams</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Operationsmethoden bei Prostatakrebs zur Verfügung stehen</li>



<li>Wie sich offene, laparoskopische und roboterassistierte Eingriffe unterscheiden</li>



<li>Warum der Operationsroboter nicht selbstständig operiert</li>



<li>Welche möglichen Vorteile ein minimalinvasiver Zugang bietet</li>



<li>Warum Kontinenz und Erektionsfähigkeit nicht nur von der Methode abhängen</li>



<li>Welche Rolle Operateur, OP-Team und Behandlungszentrum spielen</li>



<li>Welche Fragen Patienten vor der Wahl einer Klinik stellen sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die roboterassistierte Operation kann kleinere Hautschnitte, einen geringeren Blutverlust und eine schnellere Erholung ermöglichen. Auch mit einer offenen Operation können erfahrene Teams jedoch gute Ergebnisse erzielen. Die eingesetzte Technik ist daher nur ein Teil der Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Tumorsicherheit sowie den Erhalt von Kontinenz und Erektionsfähigkeit sind unter anderem die Lage des Tumors, die individuelle Anatomie, die Möglichkeit einer Nervenschonung und die operative Erfahrung entscheidend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Patienten sollten deshalb nicht nur fragen, ob ein Operationsroboter vorhanden ist. Wichtig sind auch die persönliche Erfahrung des Operateurs mit der konkreten Methode, die Zahl der regelmäßig durchgeführten Eingriffe und die eigenen Ergebnisse des Zentrums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beste Methode ist diejenige, mit der ein spezialisiertes Team im persönlichen Fall eine sichere Tumorentfernung und einen möglichst guten Funktionserhalt erreichen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Ablauf, Nervenschonung und Nachsorge erfahren Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen direkten Vergleich der Operationsverfahren bietet der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/roboter-oder-klassisch/"><strong>Roboter oder klassische OP bei Prostatakrebs?</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Technik und zur Steuerung des Operationssystems finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/"><strong>Roboterchirurgie bei Urokompetenz</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Unsicherheit über das geeignete Verfahren kann eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>urologische Zweitmeinung</strong></a> zusätzliche Orientierung geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Welche Operationsmethode im persönlichen Fall geeignet ist, muss anhand des Tumorbefunds, des Gesundheitszustands und der individuellen Voraussetzungen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-op-welche-methode/">Prostatakrebs-OP: Offen, laparoskopisch oder roboterassistiert?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep17_prostatakrebs-op_welche_methode_ist_besser.mp3" length="21605093" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Prostata-MRT bei Krebsverdacht: Was Männer wissen sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-mrt-bei-prostatakrebsverdacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Feb 2026 12:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge und Früherkennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was kann eine Prostata-MRT bei erhöhtem PSA-Wert zeigen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt den PI-RADS-Befund sowie die Bedeutung der Bildgebung für Risikobewertung und gezielte Prostatabiopsie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-mrt-bei-prostatakrebsverdacht/">Prostata-MRT bei Krebsverdacht: Was Männer wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht automatisch, dass Prostatakrebs vorliegt. Er kann jedoch Anlass für weitere Untersuchungen sein. Eine wichtige Rolle spielt dabei die <strong>Prostata-MRT bei Prostatakrebsverdacht</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann eine multiparametrische MRT sinnvoll sein kann, welche Informationen sie liefert und wie verdächtige Bereiche der Prostata beurteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die MRT erstellt detaillierte Schnittbilder und kann auffällige Areale sichtbar machen. Der Befund wird mithilfe des <strong>PI-RADS-Werts</strong> von 1 bis 5 eingeordnet. Je höher der Wert ist, desto stärker ist der bildgebende Verdacht auf einen klinisch bedeutsamen Tumor. Eine Krebsdiagnose kann durch die MRT allein jedoch nicht gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeigt die Bildgebung einen verdächtigen Bereich, können die MRT-Aufnahmen mit einem Ultraschallbild kombiniert werden. Dadurch lässt sich das entsprechende Areal bei einer <strong>gezielten Prostatabiopsie</strong> genauer untersuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wann eine MRT der Prostata sinnvoll sein kann</li>



<li>Welche Informationen die Bildgebung über auffällige Bereiche liefert</li>



<li>Was der PI-RADS-Wert bedeutet</li>



<li>Warum ein MRT-Befund noch keine Krebsdiagnose ist</li>



<li>Wie MRT und Ultraschall bei einer gezielten Biopsie kombiniert werden</li>



<li>Welche Grenzen die Prostata-MRT besitzt</li>



<li>Warum PSA-Wert, Bildgebung und persönliches Risiko gemeinsam bewertet werden müssen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Prostata-MRT kann dabei helfen, klinisch bedeutsame Tumoren gezielter zu erkennen und die Entscheidung über weitere Untersuchungen besser vorzubereiten. Gleichzeitig kann sie Männern mit unauffälligem Befund unnötige Eingriffe ersparen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die weitere Beurteilung zählt jedoch nicht nur das MRT-Ergebnis. Auch der Verlauf des PSA-Werts, die Größe der Prostata, die familiäre Vorbelastung, frühere Untersuchungsergebnisse und das persönliche Risikoprofil müssen berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein auffälliger MRT-Befund beweist keinen Prostatakrebs. Besteht ein begründeter Verdacht, liefert in der Regel erst die feingewebliche Untersuchung einer Biopsie Klarheit darüber, ob Tumorzellen vorhanden sind und wie aggressiv sie einzuschätzen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Qualität der Aufnahmen und die Erfahrung bei der Befundung sind wichtig. Patienten sollten daher mit ihrem Urologen besprechen, wie das MRT-Ergebnis einzuordnen ist und welcher nächste Schritt in ihrer persönlichen Situation sinnvoll erscheint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über die Bewertung eines auffälligen Blutwerts erfahren Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/psa-wert-bei-prostatakrebs-was-sie-als-patient-wissen-muessen/"><strong>PSA-Wert bei Prostatakrebs: Was Patienten wissen müssen</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über MRT, Biopsie und weitere Diagnoseverfahren bietet der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/prostatakrebs-verstehen-was-maenner-wissen-sollten/"><strong>Prostatakrebs verstehen: Was Männer wissen sollten</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie auffällige Bereiche mit hochauflösendem Ultraschall untersucht werden können, lesen Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/"><strong>Mikroultraschall bei der Prostatabiopsie</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Prostata-MRT, eine Biopsie oder eine andere Untersuchung sinnvoll ist, muss anhand des persönlichen Risikos, des PSA-Verlaufs und aller vorhandenen Befunde entschieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostata-mrt-bei-prostatakrebsverdacht/">Prostata-MRT bei Krebsverdacht: Was Männer wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep16_prostatakrebs_mrt-was_manner_wissen_sollten.mp3" length="18952097" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Prostatakrebs: Bestrahlung oder OP – welche Therapie passt?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-bestrahlung-oder-op/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 12:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=301</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bestrahlung oder Operation bei Prostatakrebs? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt die Unterschiede, mögliche Nebenwirkungen, die jeweilige Nachsorge und wichtige Faktoren für eine individuelle Therapieentscheidung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-bestrahlung-oder-op/">Prostatakrebs: Bestrahlung oder OP – welche Therapie passt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Diagnose eines örtlich begrenzten Prostatakarzinoms stehen Patienten häufig vor der Frage: <strong>Prostatakrebs – Bestrahlung oder OP?</strong> Beide Verfahren können mit dem Ziel eingesetzt werden, die Erkrankung dauerhaft zu kontrollieren. Welche Behandlung besser passt, lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>radikalen Prostatektomie</strong></a> werden die Prostata und die Samenblasen operativ entfernt. Das entnommene Gewebe kann anschließend vollständig untersucht werden. Nach einer erfolgreichen Operation sollte der PSA-Wert auf einen sehr niedrigen beziehungsweise nicht mehr nachweisbaren Bereich absinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer <strong>Strahlentherapie</strong> verbleibt die Prostata im Körper. Die Tumorzellen sollen durch gezielte Strahlung geschädigt werden. Je nach Tumorstadium und Risikoprofil kann die Bestrahlung mit einer zeitlich begrenzten Hormontherapie kombiniert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Verfahren. Dabei geht es um den Behandlungsablauf, mögliche Nebenwirkungen, die Nachsorge und die Frage, welche persönlichen Faktoren bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie sich Operation und Bestrahlung grundsätzlich unterscheiden</li>



<li>Für welche Patienten beide Behandlungen infrage kommen können</li>



<li>Welche Rolle Tumorstadium, Aggressivitätsgrad und PSA-Wert spielen</li>



<li>Welche möglichen Auswirkungen auf Kontinenz und Sexualfunktion bestehen</li>



<li>Warum nach einer Bestrahlung auch verzögerte Beschwerden auftreten können</li>



<li>Wie die Nachsorge nach Operation und Bestrahlung erfolgt</li>



<li>Warum es nicht für jeden Patienten dieselbe richtige Therapie gibt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Operation und Bestrahlung unterscheiden sich nicht nur im Ablauf, sondern auch in ihren möglichen Folgen. Nach einer Operation stehen besonders die Erholung der Harnkontinenz und der Erektionsfähigkeit im Mittelpunkt. Nach einer Bestrahlung können Beschwerden an Blase, Harnwegen oder Darm sowie Veränderungen der Sexualfunktion auftreten – teilweise auch erst mit zeitlichem Abstand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung hängt deshalb von mehr als der reinen Tumorbekämpfung ab. Wichtig sind unter anderem das Risikoprofil des Tumors, Alter und Gesundheitszustand, bestehende Beschwerden beim Wasserlassen, die bisherige Sexualfunktion und die persönlichen Prioritäten des Patienten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei wenig aggressiven Tumoren muss möglicherweise weder sofort operiert noch bestrahlt werden. In geeigneten Fällen kann eine aktive Überwachung sinnvoll sein. Eine verständliche und ergebnisoffene Beratung ist daher die Grundlage für eine <strong>individuelle Therapieentscheidung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Ablauf, Nervenschonung und Nachsorge erfahren Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostataentfernung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen über mögliche verzögerte Beschwerden finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/langzeitnebenwirkungen-prostatabestrahlung/"><strong>Langzeitfolgen nach einer Prostatabestrahlung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik und weitere <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs</strong></a> bietet die zentrale Themenseite von Urokompetenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besteht Unsicherheit zwischen mehreren Behandlungswegen, kann eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>urologische Zweitmeinung</strong></a> zusätzliche Orientierung geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Operation, eine Bestrahlung, eine aktive Überwachung oder ein anderes Verfahren sinnvoll ist, muss anhand der persönlichen Befunde und nach einer ergebnisoffenen medizinischen Beratung entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatakrebs-bestrahlung-oder-op/">Prostatakrebs: Bestrahlung oder OP – welche Therapie passt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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		<item>
		<title>Langzeitfolgen nach Prostatabestrahlung: Was Patienten wissen sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/langzeitfolgen-nach-prostatabestrahlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Beschwerden können Monate oder Jahre nach einer Prostatabestrahlung auftreten? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt mögliche Langzeitfolgen an Blase, Harnwegen, Darm und Sexualfunktion sowie wichtige Schritte zur Abklärung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Strahlentherapie kann Prostatakrebs wirksam behandeln. Moderne Verfahren bestrahlen den Tumor sehr gezielt und versuchen, Blase, Harnwege und Enddarm bestmöglich zu schonen. Trotzdem können neben vorübergehenden Beschwerden auch <strong>Langzeitfolgen nach einer Prostatabestrahlung</strong> auftreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, welche Beschwerden sich erst Monate oder Jahre nach der Behandlung entwickeln können. Dazu gehören unter anderem wiederkehrender Harndrang, Blut im Urin, Probleme beim Wasserlassen, Verengungen der Harnröhre, Darmbeschwerden und Veränderungen der Sexualfunktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Beschwerden müssen nicht zwangsläufig auftreten und können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Wichtig ist jedoch, neue Symptome auch lange nach der Bestrahlung ernst zu nehmen und urologisch untersuchen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum Nebenwirkungen auch Jahre nach der Bestrahlung auftreten können</li>



<li>Welche Folgen an Blase, Harnröhre und Enddarm möglich sind</li>



<li>Was hinter Blut im Urin oder Problemen beim Wasserlassen stecken kann</li>



<li>Warum bestrahltes Gewebe schwieriger zu behandeln sein kann</li>



<li>Welche Untersuchungen bei neu auftretenden Beschwerden sinnvoll sind</li>



<li>Warum mögliche Langzeitfolgen vor der Therapieentscheidung besprochen werden sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Akute Beschwerden während oder kurz nach einer Bestrahlung bilden sich häufig wieder zurück. <strong>Späte Strahlenfolgen</strong> können dagegen erst mit deutlichem zeitlichem Abstand auftreten. Möglich sind beispielsweise eine chronische Reizung der Blase, Blutungen, eine Verengung der Harnröhre oder eine Beeinträchtigung der Erektionsfähigkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behandlung kann anspruchsvoll sein, weil bestrahltes Gewebe schlechter durchblutet und weniger belastbar sein kann. Abhängig von der Ursache reichen die Möglichkeiten von Medikamenten und endoskopischen Eingriffen bis zu spezialisierten rekonstruktiven Operationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beschwerden wie <strong>Blut im Urin</strong>, ein zunehmend schwacher Harnstrahl, wiederkehrende Infektionen oder Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung sollten deshalb untersucht werden. Eine frühzeitige Abklärung hilft dabei, die Ursache zu erkennen und passende Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Episode soll nicht grundsätzlich von einer Strahlentherapie abraten. Sie zeigt vielmehr, warum Patienten vor der Entscheidung zwischen Operation, Bestrahlung und anderen Verfahren sowohl die möglichen Vorteile als auch die kurz- und langfristigen Risiken verständlich erklärt werden sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zu möglichen Beschwerden und Behandlungen finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/langzeitnebenwirkungen-prostatabestrahlung/"><strong>Langzeitnebenwirkungen nach Prostata-Bestrahlung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik und unterschiedliche Therapieoptionen bietet die Urokompetenz-Seite zum Thema <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Unsicherheit über die geeignete Behandlung kann außerdem eine <a href="https://urokompetenz.de/leistungen/zweitmeinung/"><strong>urologische Zweitmeinung</strong></a> dabei helfen, Operation, Bestrahlung und weitere Möglichkeiten individuell einzuordnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Neue oder zunehmende Beschwerden nach einer Prostatabestrahlung sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei starken Blutungen, Blutgerinnseln, Fieber, heftigen Schmerzen oder einem Harnverhalt ist eine rasche medizinische Beurteilung erforderlich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Blut im Urin: Ursachen und wann Sie handeln sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/blut-im-urin-ursachen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blasenerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nierenerkrankungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=295</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blut im Urin bedeutet nicht automatisch eine schwere Erkrankung, sollte aber abgeklärt werden. Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt mögliche Ursachen, wichtige Untersuchungen und Warnzeichen, bei denen schnelles Handeln notwendig ist.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Blut im Urin</strong> wirkt beunruhigend – bedeutet aber nicht automatisch, dass eine schwere Erkrankung vorliegt. Häufige Ursachen sind beispielsweise ein Harnwegsinfekt, Nieren- oder Harnleitersteine, Erkrankungen der Prostata oder eine Reizung der Harnwege. Gleichzeitig kann Blut im Urin ein frühes Warnzeichen für eine Erkrankung der Blase, der Nieren oder der ableitenden Harnwege sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann eine rötliche oder braune Verfärbung ärztlich untersucht werden sollte, welche Ursachen infrage kommen und wie die urologische Abklärung abläuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Medizinisch wird zwischen sichtbarem Blut im Urin und einer sogenannten Mikrohämaturie unterschieden, die nur durch eine Urinuntersuchung nachgewiesen wird. Besonders <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/blasenkrebs/"><strong>schmerzloses sichtbares Blut im Urin</strong></a> sollte zeitnah abgeklärt werden – auch wenn es nur einmal auftritt oder von selbst wieder verschwindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die Ursache harmlos oder behandlungsbedürftig ist, lässt sich nicht zuverlässig anhand der Farbe, der Blutmenge oder fehlender Schmerzen beurteilen. Auch die Einnahme blutverdünnender Medikamente erklärt den Befund nicht automatisch und ersetzt keine Untersuchung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Ursachen Blut im Urin haben kann</li>



<li>Was sichtbares und nicht sichtbares Blut unterscheidet</li>



<li>Warum fehlende Schmerzen keine Entwarnung bedeuten</li>



<li>Welche Rolle Infektionen, Harnsteine und Erkrankungen der Prostata spielen</li>



<li>Wann Blut im Urin ein Warnzeichen für Blasen- oder Nierenerkrankungen sein kann</li>



<li>Wie Urinuntersuchung, Ultraschall und Blasenspiegelung zur Abklärung beitragen</li>



<li>Bei welchen Begleitsymptomen rasch medizinische Hilfe notwendig ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Ursachen von Blut im Urin sind gut behandelbar. Entscheidend ist jedoch, die Blutungsquelle zu finden und ernsthafte Erkrankungen nicht zu übersehen. Das gilt besonders, wenn die Blutbeimengung ohne Schmerzen auftritt, wiederkehrt oder trotz der Behandlung eines vermuteten Harnwegsinfekts bestehen bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Untersuchung beginnt meist mit einem Gespräch über Beschwerden, Medikamente und Risikofaktoren sowie einer Urin- und Ultraschalluntersuchung. Abhängig vom Befund können eine <a href="https://urokompetenz.de/verdacht-auf-blasenkrebs/"><strong>Blasenspiegelung</strong></a>, eine Urinzytologie oder eine weiterführende Bildgebung notwendig sein. Dabei werden neben der Blase auch Nieren und Harnleiter als mögliche Blutungsquellen berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begleiten starke Schmerzen, Fieber oder Schüttelfrost die Blutbeimengung, kann beispielsweise ein Infekt oder ein <a href="https://urokompetenz.de/nierensteine-verstehen/"><strong>Nieren- beziehungsweise Harnleiterstein</strong></a> vorliegen. Bei starken Blutungen, Blutgerinnseln oder wenn überhaupt kein Wasserlassen mehr möglich ist, sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine frühzeitige Abklärung bedeutet nicht automatisch eine Krebsdiagnose. Sie schafft Klarheit und ermöglicht es, eine vorhandene Erkrankung gezielt zu behandeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über Blut im Urin als mögliches Warnzeichen und die weitere Behandlung erfahren Sie auf der Urokompetenz-Seite zum Thema <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/blasenkrebs/"><strong>Blasenkrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den diagnostischen Ablauf mit Urinuntersuchung, Blasenspiegelung und Bildgebung erläutert der Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/verdacht-auf-blasenkrebs/"><strong>Verdacht auf Blasenkrebs: moderne Abklärung</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen über Blut im Urin in Verbindung mit Flankenschmerzen finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/nierensteine-verstehen/"><strong>Nierensteine verstehen</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sichtbares oder wiederholt nachgewiesenes Blut im Urin sollte ärztlich abgeklärt werden. Bei starken Blutungen, Blutgerinnseln, Fieber, heftigen Schmerzen oder einem Harnverhalt ist eine sofortige medizinische Beurteilung erforderlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/blut-im-urin-ursachen/">Blut im Urin: Ursachen und wann Sie handeln sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Prostatabiopsie bei Prostatakrebsverdacht: Muss das wirklich sein?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatabiopsie-bei-prostatakrebsverdacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2026 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge und Früherkennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=292</guid>

					<description><![CDATA[<p>Muss bei einem erhöhten PSA-Wert wirklich eine Biopsie erfolgen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wann eine Prostatabiopsie sinnvoll ist und welche Rolle MRT, Mikroultraschall und die gezielte Probenentnahme über den Damm spielen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein <a href="https://urokompetenz.de/psa-wert-bei-prostatakrebs-was-sie-als-patient-wissen-muessen/"><strong>erhöhter PSA-Wert</strong></a> kann auf Prostatakrebs hinweisen, hat aber auch zahlreiche gutartige Ursachen. Deshalb bedeutet ein auffälliger Wert weder automatisch eine Krebsdiagnose noch, dass sofort eine Gewebeprobe entnommen werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann eine <strong>Prostatabiopsie bei Prostatakrebsverdacht</strong> sinnvoll ist und welche Untersuchungen der Entscheidung vorausgehen sollten. Dabei geht es insbesondere um die Rolle der Prostata-MRT, des Mikroultraschalls und einer gezielten Probenentnahme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besteht nach der Bewertung des PSA-Verlaufs, des persönlichen Risikos und der Bildgebung weiterhin ein relevanter Krebsverdacht, kann eine Biopsie notwendig werden. Erst die feingewebliche Untersuchung der Proben kann zuverlässig zeigen, ob Krebszellen vorhanden sind und wie aggressiv ein gefundener Tumor einzuschätzen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Urokompetenz erfolgt die Probenentnahme über den Damm. Bei dieser <strong>transperinealen Prostatabiopsie</strong> können verdächtige Bereiche aus der MRT oder dem hochauflösenden Mikroultraschall gezielt untersucht werden. Der Zugangsweg über den Damm soll insbesondere das Infektionsrisiko gegenüber einer Probenentnahme durch den Enddarm reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum ein erhöhter PSA-Wert noch keine Krebsdiagnose bedeutet</li>



<li>Wann eine Prostatabiopsie notwendig werden kann</li>



<li>Welche Rolle die MRT vor einer Biopsie spielt</li>



<li>Wie auffällige Bereiche gezielt untersucht werden</li>



<li>Was eine transperineale Biopsie von der Entnahme über den Enddarm unterscheidet</li>



<li>Welche Informationen die Gewebeuntersuchung für die weitere Behandlung liefert</li>



<li>Welche möglichen Risiken und Beschwerden nach einer Biopsie auftreten können</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Biopsie sollte weder vorschnell durchgeführt noch aus Angst grundsätzlich vermieden werden. Entscheidend ist, ob nach allen bisherigen Untersuchungen ein begründeter Verdacht auf einen <strong>klinisch bedeutsamen Prostatakrebs</strong> besteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bildgebung kann verdächtige Veränderungen sichtbar machen und die Entnahme gezielt vorbereiten. Sie kann die feingewebliche Untersuchung jedoch nicht in jeder Situation ersetzen. Werden Krebszellen gefunden, liefert die Biopsie wichtige Informationen über die Art und Aggressivität des Tumors. Diese Angaben bilden gemeinsam mit PSA-Wert und Bildgebung eine Grundlage für die Entscheidung zwischen aktiver Überwachung, Operation, Bestrahlung oder anderen Behandlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie jeder medizinische Eingriff ist auch eine Prostatabiopsie mit möglichen Nebenwirkungen verbunden. Dazu gehören vorübergehend Blut im Urin oder Sperma, Beschwerden beim Wasserlassen, Blutungen, Infektionen und selten ein Harnverhalt. Der persönliche Nutzen und die möglichen Risiken sollten deshalb vor dem Eingriff verständlich besprochen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine unauffällige Biopsie kann einen Tumor nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Bleiben PSA-Wert oder Bildgebung auffällig, kann eine weitere Kontrolle oder in ausgewählten Fällen eine erneute Biopsie erforderlich sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über PSA-Wert, MRT und die Entscheidung für eine Gewebeentnahme erfahren Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/frueherkennung-von-prostatakrebs-was-maenner-wissen-muessen/"><strong>Früherkennung von Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur gezielten Untersuchung verdächtiger Bereiche finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/"><strong>Mikroultraschall bei der Prostatabiopsie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Überblick über Diagnostik und Behandlung bietet die Urokompetenz-Seite zum Thema <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/"><strong>Prostatakrebs</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Prostatabiopsie notwendig ist, muss anhand des persönlichen Risikos, des PSA-Verlaufs, der Bildgebung und weiterer Untersuchungsergebnisse entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostatabiopsie-bei-prostatakrebsverdacht/">Prostatabiopsie bei Prostatakrebsverdacht: Muss das wirklich sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep12_biopsie_bei_prostatakrebsverdacht-muss_das_wirklich_sein.mp3" length="21924832" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Kontinenz nach Prostata-OP: So bleibt die Hose trocken</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kontinenz-nach-prostata-op/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 09:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Rekonstruktive Chirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=289</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lässt sich die Kontinenz nach einer Prostata-OP fördern? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, welche Rolle Operationstechnik, Schließmuskel, Beckenbodentraining und die aktive Mitarbeit des Patienten spielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kontinenz-nach-prostata-op/">Kontinenz nach Prostata-OP: So bleibt die Hose trocken</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sorge vor ungewolltem Harnverlust beschäftigt viele Männer vor einer Prostataentfernung. Direkt nach dem Entfernen des Blasenkatheters kann die Kontrolle über die Blase zunächst eingeschränkt sein. Wie schnell sich die <strong>Kontinenz nach der Prostata-OP</strong> erholt, ist individuell unterschiedlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, welche Faktoren für eine gute Kontinenz wichtig sind. Dazu gehören die Ausgangsfunktion von Blase und Schließmuskel, die Erfahrung des Operateurs, eine möglichst schonende Operationstechnik und die aktive Mitarbeit des Patienten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Rolle spielt das <strong>Beckenbodentraining</strong>. Idealerweise lernen Patienten die richtigen Übungen bereits vor der Operation unter fachlicher Anleitung. Nach dem Eingriff kann das Training dabei helfen, den Schließmuskel gezielt zu aktivieren und die Kontrolle beim Husten, Aufstehen oder körperlicher Belastung zurückzugewinnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum nach einer Prostataentfernung vorübergehend Harnverlust auftreten kann</li>



<li>Welche Strukturen für das Wasserhalten verantwortlich sind</li>



<li>Wie Operationstechnik und Erfahrung die Kontinenz beeinflussen</li>



<li>Warum Beckenbodentraining bereits vor der Operation sinnvoll sein kann</li>



<li>Was Patienten nach dem Entfernen des Katheters beachten sollten</li>



<li>Wann anhaltende Beschwerden erneut urologisch untersucht werden sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Prostatakrebs-Operation geht es nicht nur darum, den Tumor sicher zu entfernen. Auch der Erhalt der Harnkontinenz ist für die Lebensqualität von großer Bedeutung. Während der Operation versucht der Chirurg deshalb, den Schließmuskel und die unterstützenden Strukturen rund um Harnröhre und Blase möglichst gut zu schonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Eingriff benötigen diese Strukturen Zeit, um sich an die veränderte Anatomie anzupassen. Bei vielen Patienten verbessert sich der Harnverlust im Verlauf von Wochen oder Monaten. Geduld, regelmäßiges Training und eine professionelle physiotherapeutische Anleitung können die Erholung unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt ein deutlicher <strong>Harnverlust nach der Prostataoperation</strong> über längere Zeit bestehen, sollten Betroffene das Problem offen mit ihrem Urologen besprechen. Neben einem optimierten Training stehen abhängig von Art und Stärke der Beschwerden weitere konservative, minimalinvasive und operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ausführliche Informationen zu Ursachen, Beckenbodentraining und weiteren Behandlungsmöglichkeiten finden Sie im Beitrag <a href="https://urokompetenz.de/inkontinenz-nach-prostata-op-training-minimalinvasive-hilfen/"><strong>Inkontinenz nach Prostata-OP – Training und minimalinvasive Hilfen</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über den Eingriff, die Operationsplanung und den Funktionserhalt erfahren Sie auf der Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterassistierten Prostatektomie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweise zur Vorbereitung, Nachsorge und Entwicklung der Kontinenz finden Sie außerdem in den <a href="https://urokompetenz.de/service/patienteninformationen/"><strong>Patienteninformationen von Urokompetenz</strong></a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Wie sich die Kontinenz nach einer Prostataoperation entwickelt und welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von der persönlichen Ausgangssituation, dem Operationsverlauf und den individuellen Beschwerden ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/kontinenz-nach-prostata-op/">Kontinenz nach Prostata-OP: So bleibt die Hose trocken</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Top-Chirurg, schlechtes Ergebnis? Das OP-Team als Erfolgsfaktor</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/op-team-als-erfolgsfaktor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Urokompetenz und CBE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein erfahrener Chirurg ist wichtig – doch eine Operation gelingt nur im Team. Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt die Aufgaben von Assistenz, OP-Pflege und Anästhesie sowie die Bedeutung klarer und eingespielter Abläufe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/op-team-als-erfolgsfaktor/">Top-Chirurg, schlechtes Ergebnis? Das OP-Team als Erfolgsfaktor</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Worum geht es in dieser Folge?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erfahrener Chirurg ist für eine erfolgreiche Operation wichtig. Doch auch ein ausgewiesener Spezialist arbeitet nicht allein. Das <strong>OP-Team als Erfolgsfaktor</strong> wird häufig unterschätzt – obwohl während eines Eingriffs viele Fachkräfte präzise zusammenarbeiten müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/team/dr-joern-witt/"><strong>Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt</strong></a>, welche Aufgaben die OP-Assistenz, die instrumentierende Pflege und das Anästhesieteam übernehmen. Außerdem spricht er darüber, warum klare Kommunikation, feste Zuständigkeiten und eingespielte Abläufe für eine Operation so wichtig sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei der <a href="https://urokompetenz.de/roboterchirurgie/"><strong>roboterassistierten Chirurgie</strong></a> bleibt der Operationsroboter lediglich ein Werkzeug. Der Operateur steuert jede Bewegung selbst. Damit die Möglichkeiten der Technik zuverlässig genutzt werden können, müssen jedoch alle Beteiligten den Eingriff, das System und ihre jeweiligen Aufgaben genau kennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum ein erfahrener Chirurg allein nicht ausreicht</li>



<li>Welche Aufgaben Assistenz, OP-Pflege und Anästhesie übernehmen</li>



<li>Warum ein eingespieltes Team bei komplexen Eingriffen wichtig ist</li>



<li>Welche Rolle standardisierte Abläufe und klare Kommunikation spielen</li>



<li>Warum der Operationsroboter nicht selbstständig operiert</li>



<li>Worauf Patienten bei der Wahl eines Operationszentrums achten können</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während einer Operation greifen zahlreiche Arbeitsschritte ineinander. Instrumente müssen vorbereitet und rechtzeitig bereitgestellt, die Narkose kontinuierlich überwacht und Veränderungen im Operationsverlauf unmittelbar kommuniziert werden. Ein <strong>eingespieltes OP-Team</strong> sorgt dafür, dass Zuständigkeiten klar sind und alle Beteiligten aufeinander abgestimmt handeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erfahrung des Operateurs bleibt ein zentraler Faktor. Sie kann jedoch eine spezialisierte Assistenz, qualifizierte Instrumentierende und ein erfahrenes Anästhesieteam nicht ersetzen. Besonders bei technisch anspruchsvollen Eingriffen sind daher sowohl die persönliche Erfahrung des Chirurgen als auch die Routine des gesamten Teams relevant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Patientinnen und Patienten sollten sich vor einer geplanten Operation deshalb nicht ausschließlich nach dem Namen des Chirurgen oder der eingesetzten Technik erkundigen. Ebenso sinnvoll sind Fragen danach, wie häufig das Team den konkreten Eingriff durchführt, wie die Abläufe organisiert sind und wie die Betreuung nach der Operation erfolgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über das Zusammenspiel von Technik, Operateur und spezialisiertem Team erfahren Sie auf der Urokompetenz-Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/roboterchirurgie/"><strong>Roboterchirurgie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Bedeutung von Erfahrung und Spezialisierung finden Sie unter <a href="https://urokompetenz.de/superspezialisierung/"><strong>Superspezialisierung in der Urologie</strong></a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Teamansatz bei einer roboterassistierten Prostataoperation wird außerdem auf der Seite zur <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/"><strong>roboterunterstützten Prostatektomie</strong></a> erläutert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Das Ergebnis einer Operation hängt von zahlreichen Faktoren ab, darunter die Erkrankung, der individuelle Gesundheitszustand, die Erfahrung des Behandlungsteams und der konkrete Operationsverlauf.<a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/op-team-als-erfolgsfaktor/">Top-Chirurg, schlechtes Ergebnis? Das OP-Team als Erfolgsfaktor</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep10_top-chirurg-schlechtes_ergebnis_das_unterschatzte_op-team.mp3" length="25330677" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Prostataentfernung bei Prostatakrebs: Das müssen Sie wissen</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostataentfernung-bei-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 08:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was geschieht bei einer Prostataentfernung, und welche Folgen kann die Operation haben? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt den Ablauf der radikalen Prostatektomie, Nervenschonung, Kontinenz, Sexualität und Nachsorge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostataentfernung-bei-prostatakrebs/">Prostataentfernung bei Prostatakrebs: Das müssen Sie wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Prostataentfernung kann bei einem lokal begrenzten oder ausgewählten lokal fortgeschrittenen Prostatakrebs eine Behandlung mit dem Ziel der Heilung sein. Bei der sogenannten radikalen Prostatektomie werden die Prostata und die Samenblasen entfernt. Anschließend verbindet der Operateur die Harnblase wieder mit der Harnröhre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann eine <strong>Prostataentfernung bei Prostatakrebs</strong> infrage kommt und wie der Eingriff abläuft. Dabei geht es auch um die <strong>roboterassistierte Operation</strong>, eine mögliche Nervenschonung und die Untersuchung der Schnittränder während des Eingriffs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine Operation sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Tumorstadium, dem Aggressivitätsgrad, dem PSA-Wert, den Ergebnissen von MRT und Biopsie sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Nicht jeder Prostatakrebs muss operiert werden. Je nach Befund können auch eine aktive Überwachung, Bestrahlung oder andere Behandlungsverfahren infrage kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es die Lage des Tumors erlaubt, versucht der Operateur, die seitlich an der Prostata verlaufenden Gefäß-Nerven-Bündel zu erhalten. Diese <strong>nervenschonende Operation</strong> kann die Voraussetzungen für eine spätere Erektionsfähigkeit verbessern. Die sichere Entfernung des Tumors hat dabei jedoch Vorrang.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Urokompetenz kann während der Operation ein <strong>intraoperativer Schnellschnitt</strong> eingesetzt werden. Dabei untersucht ein Pathologe ausgewählte Schnittränder noch während des Eingriffs. Das Ergebnis unterstützt den Operateur bei der Abwägung zwischen Tumorsicherheit und Nervenschonung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wann eine Prostataentfernung bei Prostatakrebs sinnvoll sein kann</li>



<li>Was bei einer radikalen Prostatektomie entfernt wird</li>



<li>Wie eine roboterassistierte Prostataoperation abläuft</li>



<li>Wann eine nervenschonende Operation möglich ist</li>



<li>Welche Rolle der intraoperative Schnellschnitt spielt</li>



<li>Wie sich die Operation auf <strong>Kontinenz und Sexualität</strong> auswirken kann</li>



<li>Warum regelmäßige PSA-Kontrollen nach der Operation wichtig sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung für eine Prostataentfernung betrifft nicht nur die Behandlung des Tumors. Auch mögliche Auswirkungen auf die Harnkontinenz, die Erektionsfähigkeit und die Lebensqualität sollten vor dem Eingriff offen besprochen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Entfernung des Blasenkatheters kann zunächst ungewollter Urinverlust auftreten. Bei vielen Männern verbessert sich die Kontinenz im weiteren Verlauf. Ein gezieltes Beckenbodentraining kann die Erholung unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Erektionsfähigkeit kann nach der Operation vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigt sein. Wie gut sie sich erholt, hängt unter anderem von der Ausgangsfunktion, dem Alter, der Tumorausdehnung und dem möglichen Erhalt der Nervenstrukturen ab. Da Prostata und Samenblasen entfernt werden, findet anschließend kein Samenerguss mehr statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Operation wird das entfernte Gewebe ausführlich untersucht. Der endgültige Befund zeigt unter anderem das Tumorstadium, den Aggressivitätsgrad und den Zustand der Schnittränder. Zusätzlich wird der <strong>PSA-Wert</strong> regelmäßig kontrolliert. Er sollte nach vollständiger Entfernung der Prostata auf einen sehr niedrigen oder nicht mehr nachweisbaren Wert absinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine verständliche Aufklärung über Chancen, Risiken und Behandlungsalternativen hilft Patienten, die Entscheidung gemeinsam mit dem behandelnden Ärzteteam bewusst zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über die <a href="https://urokompetenz.de/ueber-uns/technik-ausstattung/roboterchirurgie/">roboterassistierte Prostatektomie</a>, den <a href="https://urokompetenz.de/prostatektomie/">intraoperativen Schnellschnitt</a> und die <a href="https://urokompetenz.de/krebsbehandlung/prostatakrebs/">Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs</a> auf <a href="https://urokompetenz.de/">urokompetenz.de</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine Prostataentfernung sinnvoll ist und welche Operationstechnik infrage kommt, muss anhand der persönlichen Befunde und möglicher Behandlungsalternativen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/prostataentfernung-bei-prostatakrebs/">Prostataentfernung bei Prostatakrebs: Das müssen Sie wissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep9_prostataentfernung-das_mussen_sie_wissen.mp3" length="19126595" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Nierenkrebs: Wann kann die Niere erhalten bleiben?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/nierenkrebs-niere-erhalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2025 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nierenerkrankungen]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=280</guid>

					<description><![CDATA[<p>Muss bei Nierenkrebs immer die gesamte Niere entfernt werden? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wann eine organerhaltende Nierenteilresektion möglich sein kann, welche Rolle Größe und Lage des Tumors spielen und wie die roboterassistierte Operation abläuft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/nierenkrebs-niere-erhalten/">Nierenkrebs: Wann kann die Niere erhalten bleiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diagnose Nierenkrebs führt bei vielen Betroffenen zunächst zu der Sorge, dass die gesamte betroffene Niere entfernt werden muss. Bei einem örtlich begrenzten Nierentumor ist das heute jedoch längst nicht immer notwendig. Abhängig von Größe, Lage und Ausdehnung des Tumors kann häufig nur das erkrankte Gewebe entfernt und der gesunde Teil der Niere erhalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses organerhaltende Verfahren wird Nierenteilresektion oder partielle Nephrektomie genannt. Ziel der Operation ist es, den Tumor vollständig und mit einem sicheren Rand zu entfernen, gleichzeitig aber möglichst viel funktionsfähiges Nierengewebe zu bewahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wann ein Nierenerhalt bei Nierenkrebs möglich sein kann, welche Faktoren die Operationsplanung bestimmen und warum nicht allein die Größe eines Tumors über das geeignete Vorgehen entscheidet. Außerdem geht es um die roboterassistierte Nierenteilresektion und um Situationen, in denen die vollständige Entfernung der Niere medizinisch sinnvoller sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Nierenteilresektion?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Nierenteilresektion wird nicht die gesamte Niere entfernt. Der Operateur löst den Tumor zusammen mit einem kleinen Sicherheitsbereich aus dem umgebenden Nierengewebe. Anschließend werden eröffnete Blutgefäße und gegebenenfalls Anteile des Harnableitungssystems sorgfältig verschlossen und die Niere rekonstruiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das entfernte Gewebe wird anschließend feingeweblich untersucht. Die Pathologie klärt unter anderem, um welche Tumorart es sich handelt, wie aggressiv die Tumorzellen erscheinen und ob der Tumor vollständig entfernt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Operation soll zwei wichtige Ziele miteinander verbinden: eine zuverlässige Behandlung der Krebserkrankung und den bestmöglichen Erhalt der Nierenfunktion.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum ist der Erhalt der Niere wichtig?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nieren filtern Abfallstoffe aus dem Blut, regulieren den Flüssigkeits- und Salzhaushalt und sind an der Steuerung des Blutdrucks sowie an weiteren wichtigen Körperfunktionen beteiligt. Je mehr gesundes Nierengewebe erhalten werden kann, desto größer ist grundsätzlich die funktionelle Reserve für die Zukunft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kann insbesondere für Menschen wichtig sein, die bereits eine eingeschränkte Nierenfunktion haben oder bei denen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder andere Nierenerkrankungen bestehen. Auch bei nur einer funktionsfähigen Niere oder bei Tumoren an beiden Nieren besitzt der Organerhalt eine besondere Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem darf die Tumorsicherheit nicht zugunsten des Nierenerhalts vernachlässigt werden. Eine Teilentfernung ist nur sinnvoll, wenn der Tumor technisch sicher entfernt und ausreichend gesundes, funktionsfähiges Nierengewebe bewahrt werden kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wovon hängt die Möglichkeit des Nierenerhalts ab?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ob eine Nierenteilresektion möglich ist, wird anhand der individuellen Befunde beurteilt. Eine wichtige Grundlage bilden kontrastmittelgestützte Schnittbilder, meist eine Computertomografie oder Magnetresonanztomografie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei betrachtet das Behandlungsteam nicht nur den Durchmesser des Tumors. Ebenso wichtig sind seine genaue Lage und seine Beziehung zu den Blutgefäßen, zum Nierenbecken und zu den ableitenden Harnwegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Tumor an der Außenseite der Niere kann häufig leichter organerhaltend entfernt werden als ein tief im Nierengewebe liegender Tumor in unmittelbarer Nähe großer Gefäße. Umgekehrt bedeutet ein größerer Tumor nicht automatisch, dass die gesamte Niere entfernt werden muss. Bei entsprechender Lage und ausreichender operativer Erfahrung kann auch bei komplexeren Befunden eine Teilentfernung möglich sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In die Entscheidung fließen unter anderem folgende Faktoren ein:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Größe und genaue Lage des Nierentumors</li>



<li>Ausdehnung des Tumors innerhalb und außerhalb der Niere</li>



<li>Nähe zu Nierengefäßen und Nierenbecken</li>



<li>Funktion der betroffenen und der gegenüberliegenden Niere</li>



<li>Vorhandene Nierenerkrankungen und weitere Vorerkrankungen</li>



<li>Alter und allgemeiner Gesundheitszustand</li>



<li>Technische Durchführbarkeit einer vollständigen Tumorentfernung</li>



<li>Erfahrung des Operateurs mit komplexen nierenerhaltenden Eingriffen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum bei Nierenkrebs nicht immer die gesamte Niere entfernt werden muss</li>



<li>Was unter einer Nierenteilresektion verstanden wird</li>



<li>Welche Ziele eine organerhaltende Operation verfolgt</li>



<li>Warum die Lage eines Tumors ebenso wichtig ist wie seine Größe</li>



<li>Wie CT- oder MRT-Aufnahmen bei der Operationsplanung helfen</li>



<li>Welche Bedeutung die persönliche Nierenfunktion besitzt</li>



<li>Wie eine roboterassistierte Nierenteilresektion abläuft</li>



<li>Wann die vollständige Entfernung der Niere notwendig werden kann</li>



<li>Warum die Erfahrung des operierenden Teams eine wichtige Rolle spielt</li>



<li>Welche Nachsorge nach einer Nierenkrebsoperation erforderlich ist</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie läuft eine roboterassistierte Nierenteilresektion ab?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Nierenteilresektion kann abhängig vom Befund offen, klassisch laparoskopisch oder roboterassistiert durchgeführt werden. Bei der roboterassistierten Operation werden eine Kamera und feine Instrumente über mehrere kleine Zugänge in den Körper eingebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Operateur steuert die Instrumente vollständig von einer Konsole aus. Das System operiert nicht selbstständig. Es überträgt die Bewegungen des Chirurgen auf die Instrumente und ermöglicht eine vergrößerte, räumliche Darstellung des Operationsgebietes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des Eingriffs wird der Tumor genau lokalisiert. Bei Bedarf kann ein Ultraschall direkt an der Niere eingesetzt werden, um seine Grenzen und seine Beziehung zu tiefer liegenden Strukturen darzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei vielen Eingriffen wird die Blutversorgung der Niere für einen begrenzten Zeitraum unterbrochen, damit der Tumor kontrolliert entfernt und die Niere anschließend rekonstruiert werden kann. Wie dabei vorgegangen wird, hängt von der Anatomie, der Tumorlage und der gewählten Operationstechnik ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die roboterassistierte Technik kann den Operateur insbesondere bei der präzisen Präparation, der Entfernung des Tumors und dem anschließenden Verschluss des Nierengewebes unterstützen. Entscheidend bleibt jedoch nicht allein das eingesetzte System, sondern die Erfahrung des Operateurs und des gesamten Behandlungsteams.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wann muss die gesamte Niere entfernt werden?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder Nierentumor kann sinnvoll organerhaltend behandelt werden. Eine vollständige Entfernung der betroffenen Niere, die sogenannte radikale Nephrektomie, kann beispielsweise bei sehr großen, weit ausgedehnten oder ungünstig gelegenen Tumoren erforderlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie kann auch notwendig werden, wenn der Tumor zentrale Bereiche der Niere, große Gefäße oder umliegende Strukturen betrifft und eine Teilentfernung keine ausreichende Tumorsicherheit oder keine sinnvoll erhaltene Nierenfunktion erwarten lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Entfernung einer Niere bedeutet nicht automatisch, dass anschließend eine Dialyse notwendig wird. Wenn die andere Niere gesund ist und ausreichend arbeitet, kann sie die benötigte Nierenfunktion in vielen Fällen übernehmen. Dennoch sollte vor der Operation sorgfältig geprüft werden, ob ein Organerhalt technisch und medizinisch möglich ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Muss jeder kleine Nierentumor sofort operiert werden?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede auffällige Raumforderung der Niere muss unmittelbar operiert werden. Bei sehr kleinen Nierentumoren, älteren oder gesundheitlich stark vorbelasteten Menschen kann unter bestimmten Voraussetzungen eine aktive Überwachung infrage kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird der Befund in festgelegten Abständen mit CT, MRT oder Ultraschall kontrolliert. Eine Behandlung kann erfolgen, wenn der Tumor deutlich wächst oder sich andere relevante Veränderungen zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für ausgewählte Patienten stehen außerdem lokale Verfahren wie eine Hitze- oder Kältebehandlung zur Verfügung. Welches Vorgehen geeignet ist, hängt von den Eigenschaften des Tumors, dem allgemeinen Gesundheitszustand und den persönlichen Behandlungszielen ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aussage „Bei Nierenkrebs muss die Niere entfernt werden“ ist heute zu pauschal. Bei vielen örtlich begrenzten Tumoren kann eine organerhaltende Operation eine zuverlässige Tumorbehandlung mit dem Erhalt möglichst vieler funktionierender Nephrone verbinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig darf der Wunsch nach Nierenerhalt nicht zu unrealistischen Erwartungen führen. Nicht jeder Tumor lässt sich sicher teilweise entfernen. Die Entscheidung erfordert eine genaue Auswertung der Bildgebung, eine Beurteilung der Nierenfunktion und eine ehrliche Abwägung der onkologischen und operativen Risiken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einer geplanten vollständigen Nierenentfernung kann eine spezialisierte Zweitmeinung sinnvoll sein, insbesondere wenn unklar ist, ob eine Nierenteilresektion technisch möglich wäre. Dabei sollte nicht nur gefragt werden, ob sich der Eingriff minimalinvasiv durchführen lässt, sondern vor allem, ob der Tumor vollständig entfernt und gleichzeitig ausreichend funktionsfähiges Nierengewebe erhalten werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Menschen mit einem neu festgestellten Nierentumor sowie an Angehörige, die die Unterschiede zwischen Nierenteilresektion und vollständiger Nierenentfernung besser verstehen möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie auf urokompetenz.de unter „Nierenkrebs-Behandlung: Fachärztliche Expertise für den Erhalt Ihrer Niere“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob ein Nierentumor organerhaltend behandelt werden kann, muss anhand der Bildgebung, der Nierenfunktion, der Tumorausdehnung und der persönlichen gesundheitlichen Situation entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/nierenkrebs-niere-erhalten/">Nierenkrebs: Wann kann die Niere erhalten bleiben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://podcast.urokompetenz.de/wp-content/uploads/ep8_nierenkrebs-meine_niere_behalte_ich.mp3" length="20779102" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Roboterchirurgie hautnah: Ablauf einer roboterassistierten Operation</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/ablauf-roboterassistierte-operation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 08:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<category><![CDATA[Urokompetenz und CBE]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=277</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie läuft eine roboterassistierte Operation ab? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt gibt Einblicke in den OP, erklärt das Da-Vinci-System und zeigt, warum Präzision, Erfahrung und ein eingespieltes Team für den Behandlungserfolg entscheidend sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/ablauf-roboterassistierte-operation/">Roboterchirurgie hautnah: Ablauf einer roboterassistierten Operation</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sieht eine roboterassistierte Operation eigentlich aus? Wer einen solchen Eingriff vor sich hat, kennt den Begriff Da-Vinci-System vielleicht aus einem Beratungsgespräch. Was im Operationssaal tatsächlich geschieht, wie der Operateur das System steuert und welche Aufgaben das übrige OP-Team übernimmt, bleibt für Patientinnen und Patienten jedoch häufig schwer vorstellbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erhalten Sie einen unmittelbaren Einblick in die roboterassistierte Chirurgie. Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt zeigt den Arbeitsplatz des Operateurs, erklärt die Funktionsweise des Operationssystems und macht deutlich, warum der Roboter nicht selbstständig operiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bezeichnung „Roboterchirurgie“ kann leicht den Eindruck erwecken, dass ein technisches System den Eingriff eigenständig ausführt. Tatsächlich bleibt die Operation zu jedem Zeitpunkt vollständig unter der Kontrolle des Chirurgen. Der Operateur sitzt an einer Konsole und steuert dort die Kamera sowie die am Patienten eingesetzten Instrumente. Das System überträgt seine Handbewegungen präzise auf die Roboterarme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert eine roboterassistierte Operation?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Eingriffs werden über kleine Zugänge eine Kamera und die benötigten Operationsinstrumente in den Körper eingebracht. Die Roboterarme werden anschließend mit diesen Zugängen verbunden. Der Patient wird während der gesamten Operation von einem spezialisierten Team betreut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Operateur arbeitet an einer Steuerkonsole im Operationssaal. Über diese erhält er eine hochauflösende, räumliche und stark vergrößerte Sicht auf das Operationsgebiet. Die beweglichen Instrumente lassen sich auch in engen anatomischen Bereichen kontrolliert führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Technik kann dabei helfen, feine Gewebeschichten, Blutgefäße, Nerven und andere anatomische Strukturen genau zu erkennen. Das ist besonders bei Eingriffen wichtig, bei denen krankhaft verändertes Gewebe entfernt und gleichzeitig gesundes Gewebe möglichst geschont werden soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Operationsroboter führt jedoch keine Bewegung selbstständig aus. Er trifft keine medizinischen Entscheidungen und reagiert nicht eigenständig auf den Operationsverlauf. Jede Instrumentenbewegung wird vom Operateur ausgelöst und kontrolliert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Aufgaben hat das OP-Team?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine roboterassistierte Operation ist keine Leistung eines einzelnen Chirurgen. Während der Operateur an der Konsole arbeitet, befindet sich ein weiterer Teil des Teams direkt am Operationstisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Assistentinnen und Assistenten überwachen die Zugänge, wechseln bei Bedarf Instrumente und unterstützen den Operateur während des Eingriffs. Instrumentierende Pflegekräfte bereiten die benötigten Materialien vor und sorgen dafür, dass sie zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Anästhesieteam überwacht während der gesamten Operation unter anderem Atmung, Kreislauf und Narkose. Klare Kommunikation und standardisierte Arbeitsabläufe sind besonders wichtig, damit alle Beteiligten jederzeit wissen, welcher Schritt als Nächstes erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die technische Ausstattung ist deshalb nur ein Teil der roboterassistierten Chirurgie. Ebenso entscheidend sind die Erfahrung des Operateurs, die Ausbildung der beteiligten Fachkräfte und die Zusammenarbeit des gesamten Teams.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie eine roboterassistierte Operation im Operationssaal abläuft</li>



<li>Warum der Operationsroboter nicht selbstständig operiert</li>



<li>Wie der Chirurg das Da-Vinci-System an der Konsole steuert</li>



<li>Welche Vorteile eine vergrößerte dreidimensionale Sicht bieten kann</li>



<li>Wie die beweglichen Instrumente im Körper geführt werden</li>



<li>Welche Aufgaben die Assistenz direkt am Operationstisch übernimmt</li>



<li>Warum Anästhesie, Pflege und chirurgische Assistenz unverzichtbar sind</li>



<li>Bei welchen urologischen Eingriffen Roboterassistenz eingesetzt werden kann</li>



<li>Warum Erfahrung und standardisierte Abläufe entscheidend sind</li>



<li>Welche möglichen Vorteile und Grenzen die Technik hat</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wo wird Roboterchirurgie in der Urologie eingesetzt?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Roboterassistierte Operationsverfahren können in unterschiedlichen Bereichen der Urologie eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise die Entfernung der Prostata bei Prostatakrebs, die Behandlung von Nierentumoren und bestimmte Operationen an der Harnblase.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch bei rekonstruktiven Eingriffen an Harnleiter und Nierenbecken kann die Technik zum Einsatz kommen. Welche Operationsmethode geeignet ist, richtet sich immer nach der Erkrankung, der Ausdehnung des Befundes, möglichen Voroperationen und dem allgemeinen Gesundheitszustand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder urologische Eingriff muss roboterassistiert durchgeführt werden. Abhängig vom Befund können auch eine offene Operation, eine klassische Bauchspiegelung, ein Eingriff über die Harnröhre oder eine nichtoperative Behandlung sinnvoller sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Vorteile kann die Roboterassistenz bieten?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die roboterassistierte Chirurgie verbindet einen minimalinvasiven Zugang mit einer vergrößerten räumlichen Darstellung des Operationsgebietes und sehr beweglichen Instrumenten. Dadurch lassen sich auch schwer erreichbare Bereiche präzise bearbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mögliche Vorteile können kleinere Hautschnitte, ein geringerer Blutverlust, weniger postoperative Schmerzen und eine schnellere Erholung sein. Bei bestimmten Eingriffen kann die genaue Darstellung zudem dabei helfen, funktionell wichtige Strukturen möglichst gut zu schonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Vorteile treten jedoch nicht automatisch bei jedem Patienten und bei jeder Operation ein. Das Ergebnis hängt unter anderem von der zugrunde liegenden Erkrankung, der individuellen Anatomie, der Schwierigkeit des Eingriffs und der Erfahrung des Behandlungsteams ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine roboterassistierte Operation bleibt ein chirurgischer Eingriff mit möglichen Risiken. Dazu können Blutungen, Infektionen, Verletzungen benachbarter Strukturen, Thrombosen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehende beziehungsweise dauerhafte Funktionseinschränkungen gehören. Die konkreten Risiken unterscheiden sich je nach Art der Operation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Begriffe wie „Roboteroperation“ oder „Hightech-Chirurgie“ können sowohl große Erwartungen als auch Unsicherheit auslösen. Ein realistisches Verständnis der Technik hilft dabei, die geplante Behandlung besser einzuordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Da-Vinci-System ist ein hoch entwickeltes chirurgisches Werkzeug. Die Qualität eines Eingriffs ergibt sich jedoch nicht allein daraus, dass ein Operationsroboter verwendet wird. Entscheidend ist, wie sicher und routiniert der Operateur mit dem System arbeitet, wie häufig das Team den jeweiligen Eingriff durchführt und wie zuverlässig alle Abläufe aufeinander abgestimmt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Patientinnen und Patienten ist es deshalb sinnvoll, vor einer Operation nicht nur nach der verwendeten Technik zu fragen. Wichtig sind auch die Erfahrung des Operateurs mit dem konkreten Eingriff, das Behandlungskonzept, mögliche Alternativen, die erwartete Erholungszeit und die persönliche Nachsorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Menschen, bei denen ein roboterassistierter urologischer Eingriff geplant oder erwogen wird. Sie ist außerdem für Angehörige geeignet, die besser verstehen möchten, wie eine solche Operation abläuft und welche Rolle der Chirurg, die Technik und das gesamte OP-Team dabei spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob ein roboterassistierter Eingriff im persönlichen Fall sinnvoll ist, kann nur anhand der Erkrankung, der individuellen Befunde und der verfügbaren Behandlungsalternativen entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/ablauf-roboterassistierte-operation/">Roboterchirurgie hautnah: Ablauf einer roboterassistierten Operation</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Diagnose Krebs: Werde ich sterben?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/diagnose-krebs-prognose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 08:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reaction Videos/andere Gesundheitsthemen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=274</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bedeutet die Diagnose Krebs automatisch, dass man daran sterben wird? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, von welchen Faktoren die Prognose abhängt, warum Statistiken keine persönliche Vorhersage ermöglichen und was Betroffenen nach der Diagnose Orientierung geben kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/diagnose-krebs-prognose/">Diagnose Krebs: Werde ich sterben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Diagnose Krebs gehört zu den Nachrichten, die das Leben von einem Moment auf den anderen verändern können. Viele Betroffene denken unmittelbar an eine schwere Behandlung, den Verlust ihrer bisherigen Lebensplanung und an die Frage: Werde ich daran sterben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">So verständlich diese Angst ist, lässt sich die Frage allein anhand des Wortes „Krebs“ nicht beantworten. Krebs ist keine einheitliche Erkrankung. Hinter dem Begriff stehen zahlreiche unterschiedliche Tumorerkrankungen, die sich in ihrem Wachstum, ihrer Aggressivität, ihrer Ausbreitung und ihren Behandlungsmöglichkeiten erheblich unterscheiden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts sprechen Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt und Ludger Deppe darüber, was eine Krebsdiagnose heute tatsächlich bedeutet. Dr. Witt erklärt, warum die Diagnose allein noch keine verlässliche Aussage über die persönliche Lebenserwartung erlaubt, welche Faktoren für die Prognose entscheidend sind und weshalb viele Krebserkrankungen heute gut behandelbar sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Krebs ist nicht gleich Krebs</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der mögliche Verlauf einer Krebserkrankung hängt zunächst davon ab, in welchem Organ der Tumor entstanden ist und um welche genaue Tumorart es sich handelt. Manche Tumoren wachsen sehr langsam und bleiben lange auf ihr Ursprungsorgan begrenzt. Andere können sich schneller ausbreiten und benötigen eine rasche Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch innerhalb derselben Krebsart können große Unterschiede bestehen. Zwei Patienten mit einem Tumor im gleichen Organ können abhängig von der biologischen Aggressivität, dem Krankheitsstadium und ihrem allgemeinen Gesundheitszustand sehr unterschiedliche Voraussetzungen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist es wichtig, nicht vorschnell von den Erfahrungen anderer Menschen auf die eigene Situation zu schließen. Die Erkrankung eines Bekannten, ein Bericht im Internet oder eine allgemeine Statistik lassen sich nicht ohne Weiteres auf den persönlichen Befund übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Faktoren bestimmen die Prognose?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Um eine Krebserkrankung zuverlässig einzuordnen, müssen zunächst alle relevanten Befunde vorliegen. Dazu gehören abhängig von der Tumorart unter anderem die feingewebliche Untersuchung, bildgebende Verfahren, Blutwerte und die Frage, ob sich die Erkrankung auf das Ursprungsorgan beschränkt oder bereits in andere Körperbereiche ausgebreitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für die persönliche Prognose sind insbesondere folgende Punkte wichtig:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Um welche Krebsart handelt es sich?</li>



<li>Wo ist der Tumor entstanden?</li>



<li>Wie groß und wie weit ausgedehnt ist er?</li>



<li>Sind Lymphknoten oder andere Organe betroffen?</li>



<li>Wie aggressiv erscheinen die Tumorzellen?</li>



<li>Welche biologischen oder genetischen Eigenschaften hat der Tumor?</li>



<li>Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?</li>



<li>Wie ist der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten?</li>



<li>Wie spricht die Erkrankung auf die Behandlung an?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Erst aus der gemeinsamen Bewertung dieser Informationen entsteht ein möglichst vollständiges Bild. Vor Abschluss der Diagnostik können daher häufig noch keine belastbaren Aussagen über Heilungschancen oder Lebenserwartung getroffen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet eine medizinische Prognose?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Prognose ist eine ärztliche Einschätzung des wahrscheinlichen Krankheitsverlaufs. Sie ist keine exakte Vorhersage darüber, wie lange ein einzelner Mensch leben wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Medizinische Statistiken beruhen auf den Erfahrungen mit größeren Patientengruppen. Sie können zeigen, wie eine Erkrankung bei Menschen mit vergleichbaren Befunden durchschnittlich verlaufen ist. Sie können jedoch nicht genau vorhersagen, was bei einem bestimmten Patienten geschehen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu kommt, dass viele Statistiken auf Behandlungen aus vergangenen Jahren beruhen. Diagnostik, Operationstechniken, Bestrahlung, medikamentöse Therapien und individuelle Behandlungskonzepte entwickeln sich kontinuierlich weiter. Die persönliche Situation muss deshalb immer anhand der aktuellen Befunde und heutigen Behandlungsmöglichkeiten beurteilt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bedeutet Krebs automatisch, dass man daran stirbt?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein. Die Diagnose Krebs bedeutet nicht automatisch, dass der Tod unmittelbar bevorsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele örtlich begrenzte Tumorerkrankungen können mit dem Ziel einer dauerhaften Heilung behandelt werden. Bei manchen langsam wachsenden Tumoren kann sogar eine engmaschige Beobachtung zunächst sinnvoller sein als eine sofortige belastende Therapie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch eine fortgeschrittene Krebserkrankung bedeutet nicht zwangsläufig, dass nur noch eine sehr kurze Lebenszeit verbleibt. Einige fortgeschrittene Tumorerkrankungen lassen sich heute über längere Zeit kontrollieren. Das Behandlungsziel kann dann darin bestehen, das Wachstum der Erkrankung zu bremsen, Beschwerden zu verhindern und eine möglichst gute Lebensqualität zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ehrliche ärztliche Beratung darf dennoch weder unbegründete Hoffnung geben noch vorschnell eine schlechte Prognose vermitteln. Entscheidend ist eine realistische, verständliche und auf den persönlichen Befund abgestimmte Einschätzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum die Diagnose Krebs nicht automatisch ein Todesurteil ist</li>



<li>Weshalb sich Krebserkrankungen sehr unterschiedlich entwickeln</li>



<li>Welche Faktoren die persönliche Prognose beeinflussen</li>



<li>Warum das Tumorstadium allein nicht die gesamte Situation beschreibt</li>



<li>Was medizinische Überlebensstatistiken aussagen können</li>



<li>Warum Statistiken keine individuelle Lebenserwartung vorhersagen</li>



<li>Welche Bedeutung eine vollständige Diagnostik hat</li>



<li>Warum eine individuelle Therapieplanung so wichtig ist</li>



<li>Wann eine ärztliche Zweitmeinung zusätzliche Sicherheit geben kann</li>



<li>Wie Betroffene mit Angst und Unsicherheit nach der Diagnose umgehen können</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist nach einer Krebsdiagnose wichtig?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unmittelbar nach der Diagnose fällt es vielen Menschen schwer, alle medizinischen Informationen aufzunehmen. Es kann deshalb hilfreich sein, wichtige Fragen aufzuschreiben und eine vertraute Person zum nächsten Arztgespräch mitzunehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Betroffene sollten sich erklären lassen, welche genaue Tumorart festgestellt wurde, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet und welche Untersuchungen noch fehlen. Ebenso wichtig sind Informationen über die möglichen Behandlungsziele, die verfügbaren Therapieoptionen sowie deren Chancen, Risiken und Auswirkungen auf die Lebensqualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn verschiedene Behandlungen infrage kommen oder Unsicherheit über die empfohlene Therapie besteht, kann eine qualifizierte Zweitmeinung sinnvoll sein. Sie kann die ursprüngliche Empfehlung bestätigen, zusätzliche Möglichkeiten aufzeigen oder helfen, die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Behandlungen besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Information kann Ängste reduzieren, sollte aber aus verlässlichen Quellen stammen. Ungefilterte Internetberichte und einzelne persönliche Erfahrungen können unnötig verunsichern, weil sie häufig nicht mit dem eigenen Befund vergleichbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Angst, Unsicherheit, Traurigkeit und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, sind nach einer Krebsdiagnose verständliche Reaktionen. Betroffene müssen diese Gefühle nicht verdrängen oder sofort funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein offenes Gespräch mit dem behandelnden Team kann helfen, diffuse Ängste in konkrete Fragen zu übersetzen. Häufig entsteht bereits dadurch mehr Orientierung: Was wissen wir bereits? Welche Befunde fehlen noch? Welche Behandlungen kommen infrage? Welcher nächste Schritt steht tatsächlich an?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Angehörige können eine wichtige Unterstützung sein. Gleichzeitig dürfen Betroffene selbst entscheiden, wann und mit wem sie über ihre Erkrankung sprechen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Angst, Schlafprobleme, Niedergeschlagenheit oder ständiges Grübeln den Alltag dauerhaft bestimmen, kann psychoonkologische Unterstützung entlasten. Professionelle Hilfe ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Teil einer umfassenden Krebsbehandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Menschen, die gerade eine Krebsdiagnose erhalten haben, ebenso wie an Angehörige, die die medizinische und emotionale Bedeutung dieser Nachricht besser verstehen möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie auf urokompetenz.de zu den Themen urologische Onkologie, individuelle Krebsbehandlung und ärztliche Zweitmeinung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Aussagen über Prognose, Heilungschancen oder Lebenserwartung sind nur auf Grundlage der vollständigen persönlichen Befunde und im Gespräch mit dem behandelnden Ärzteteam möglich.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwacher Harnstrahl: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/schwacher-harnstrahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Nov 2025 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gutartige Prostatavergrößerung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=234</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein schwacher Harnstrahl entwickelt sich bei vielen Männern langsam. Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt mögliche Ursachen, wichtige Untersuchungen und Behandlungen – von Medikamenten über Rezūm und HoLEP bis zur Operation bei einer sehr großen Prostata.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schwacher Harnstrahl entwickelt sich bei vielen Männern schleichend. Das Wasserlassen dauert länger, der Harnstrahl wird dünner oder setzt zwischendurch aus. Häufig kommt das Gefühl hinzu, dass die Blase nicht vollständig entleert ist. Weil sich diese Veränderungen über Monate oder Jahre entwickeln können, werden sie oft zunächst als normale Alterserscheinung hingenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine häufige Ursache ist die gutartige Prostatavergrößerung, auch benigne Prostatahyperplasie oder kurz BPH genannt. Wenn das Gewebe im Inneren der Prostata zunimmt, kann es die durch die Prostata verlaufende Harnröhre einengen und den Abfluss des Urins behindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts sprechen Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt und Ludger Deppe darüber, was hinter einem schwachen Harnstrahl stecken kann. Dr. Witt erklärt, welche Beschwerden auf eine Störung der Blasenentleerung hindeuten, wie die Ursache untersucht wird und welche Behandlungsmöglichkeiten bei einer gutartigen Prostatavergrößerung zur Verfügung stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist immer die Prostata schuld?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein schwacher Harnstrahl kann auf eine gutartige Prostatavergrößerung hinweisen, beweist sie jedoch nicht. Beschwerden beim Wasserlassen können unterschiedliche Ursachen haben. Neben einer Einengung durch die Prostata kommen beispielsweise eine Verengung der Harnröhre, eine verminderte Kraft des Blasenmuskels, Entzündungen, bestimmte Medikamente oder neurologische Erkrankungen infrage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Größe der Prostata allein sagt nicht zuverlässig aus, wie stark die Beschwerden sein müssen. Eine vergleichsweise kleine Prostata kann den Blasenausgang ungünstig einengen, während eine deutlich vergrößerte Prostata bei einem anderen Mann nur geringe Beschwerden verursacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb sollte nicht allein aufgrund der Symptome über eine Behandlung entschieden werden. Zunächst muss geklärt werden, woher die Probleme beim Wasserlassen tatsächlich kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie wird ein schwacher Harnstrahl untersucht?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang steht ein ausführliches Gespräch über die Beschwerden. Dabei geht es unter anderem darum, seit wann der Harnstrahl schwächer geworden ist, wie häufig Wasser gelassen werden muss, ob nächtlicher Harndrang besteht und ob nach dem Toilettengang das Gefühl von Restharn zurückbleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fragebogen wie der Internationale Prostata-Symptom-Score kann helfen, die Beschwerden und ihre Auswirkungen auf die Lebensqualität systematisch zu erfassen. Hinzu kommen abhängig von der persönlichen Situation eine körperliche Untersuchung, eine Urinuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung von Blase und Prostata.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Wasserlassen kann mittels Ultraschall gemessen werden, ob und wie viel Urin in der Blase zurückbleibt. Bei einer Harnstrahlmessung, der sogenannten Uroflowmetrie, werden außerdem die Stärke und der Verlauf des Harnflusses beurteilt. Der PSA-Wert kann ergänzend bestimmt werden, wenn das Ergebnis für die weitere Diagnostik oder Behandlung relevant ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Beschwerden auf eine gestörte Blasenentleerung hindeuten können</li>



<li>Warum sich ein schwacher Harnstrahl häufig langsam entwickelt</li>



<li>Welche Rolle eine gutartige Prostatavergrößerung spielen kann</li>



<li>Warum die Prostatagröße allein nicht über die Beschwerden entscheidet</li>



<li>Wie Harnstrahl, Restharn und Prostata untersucht werden</li>



<li>Wann eine Behandlung notwendig werden kann</li>



<li>Welche medikamentösen und operativen Möglichkeiten zur Verfügung stehen</li>



<li>Was Rezūm, HoLEP und Adenomenukleation bedeuten</li>



<li>Warum die Behandlung individuell ausgewählt werden muss</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jede gutartige Prostatavergrößerung muss sofort behandelt oder operiert werden. Entscheidend sind die Stärke der Beschwerden, die Einschränkung der Lebensqualität und die Frage, ob die Blase oder die Nieren durch eine anhaltende Abflussbehinderung belastet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei leichten Beschwerden kann es zunächst ausreichen, die Entwicklung zu beobachten und bestimmte Gewohnheiten anzupassen. Dazu kann beispielsweise gehören, die Trinkmenge sinnvoll über den Tag zu verteilen und abends weniger entwässernde Getränke zu sich zu nehmen. Medikamente können den Blasenausgang entspannen oder bei geeigneten Patienten das Wachstum der Prostata beeinflussen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reicht eine medikamentöse Behandlung nicht aus, stehen verschiedene minimalinvasive und operative Verfahren zur Verfügung. Bei der Rezūm-Therapie wird Wasserdampf gezielt in das vergrößerte Prostatagewebe eingebracht. Das behandelte Gewebe bildet sich anschließend schrittweise zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei endoskopischen Verfahren wird das einengende Gewebe über die Harnröhre entfernt. Dazu gehören unter anderem die klassische Abtragung mit einer elektrischen Schlinge und Laserbehandlungen wie die HoLEP. Bei einer sehr großen Prostata kann eine Ausschälung des gutartigen Gewebes notwendig werden. Diese sogenannte Adenomenukleation kann abhängig von der individuellen Situation auch roboterassistiert durchgeführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welches Verfahren am besten geeignet ist, hängt unter anderem von der Größe und Form der Prostata, dem Ausmaß der Beschwerden, vorhandenen Begleiterkrankungen, der Einnahme blutverdünnender Medikamente und den persönlichen Prioritäten des Patienten ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Männer gewöhnen sich über Jahre an einen zunehmend schwächeren Harnstrahl. Sie planen mehr Zeit für den Toilettengang ein, stehen nachts mehrfach auf oder vermeiden Situationen, in denen keine Toilette in der Nähe ist. Dadurch können die Beschwerden die Schlafqualität, den Alltag und das persönliche Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt nach dem Wasserlassen wiederholt viel Urin in der Blase zurück, können außerdem Harnwegsinfektionen, Blasensteine oder ein akuter Harnverhalt begünstigt werden. Bei einer ausgeprägten und lang anhaltenden Abflussstörung können auch Blase und obere Harnwege belastet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine frühzeitige urologische Untersuchung bedeutet nicht automatisch, dass eine Operation notwendig ist. Sie schafft zunächst Klarheit über die Ursache und ermöglicht es, gemeinsam eine Behandlung auszuwählen, die zur persönlichen Situation passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist außerdem die Abgrenzung zu Prostatakrebs: Eine gutartige Prostatavergrößerung ist keine Krebserkrankung. Ein schwacher Harnstrahl ist typischerweise eher mit einer gutartigen Abflussstörung verbunden als mit einem Prostatakarzinom. Die allgemeine Prostatakrebs-Früherkennung sollte dennoch unabhängig von vorhandenen Beschwerden besprochen werden, da Prostatakrebs in frühen Stadien häufig keine Symptome verursacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Männer, die Veränderungen beim Wasserlassen bemerken, sowie an Angehörige, die sich über Ursachen, Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten bei einer gutartigen Prostatavergrößerung informieren möchten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weiterführende Informationen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie auf urokompetenz.de unter „Gutartige Prostatavergrößerung (BPH): Lebensqualität zurückgewinnen“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Die Ursache eines schwachen Harnstrahls und die geeignete Behandlung können nur anhand der persönlichen Beschwerden und Untersuchungsergebnisse beurteilt werden. Wer plötzlich überhaupt nicht mehr Wasser lassen kann, sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Prostatakrebs-OP: Was ist der Schnellschnitt – und warum ist er wichtig?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/schnellschnitt-prostatakrebs-operation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2025 15:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Roboterchirurgie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=231</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was bedeutet der Schnellschnitt bei einer Prostatakrebs-Operation? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wie Gewebe noch während des Eingriffs untersucht wird und welche Bedeutung das Ergebnis für Tumorsicherheit und Nervschonung haben kann.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Prostatakrebs-Operation sollen zwei wichtige Ziele miteinander verbunden werden: Der Tumor soll möglichst vollständig entfernt werden, gleichzeitig sollen die für Kontinenz und Erektionsfähigkeit wichtigen Strukturen bestmöglich geschont werden. Ob beides gelingt, hängt unter anderem davon ab, wie nah der Tumor an den Rand der Prostata und an die benachbarten Nervenstrukturen heranreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Unterstützung während der Operation kann der sogenannte Schnellschnitt sein. Dabei werden ausgewählte Gewebebereiche noch während des laufenden Eingriffs von der Pathologie untersucht. Der Operateur erhält dadurch eine vorläufige Rückmeldung, ob sich an den untersuchten Schnitträndern Tumorzellen befinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, was hinter dem Begriff Schnellschnitt steckt, wie die Untersuchung während einer Prostatakrebs-Operation abläuft und welche Bedeutung das Ergebnis für das weitere operative Vorgehen haben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Schnellschnitt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Entfernung der Prostata werden ausgewählte Gewebebereiche, insbesondere die an den Gefäß-Nerven-Bündeln gelegenen Ränder, unmittelbar an die Pathologie übergeben. Dort wird das Gewebe eingefroren, in sehr dünne Schichten geschnitten, gefärbt und unter dem Mikroskop untersucht. Daher stammt die Bezeichnung Schnellschnitt oder Gefrierschnitt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pathologin oder der Pathologe beurteilt, ob am untersuchten Rand Tumorzellen nachweisbar sind. Ist der Schnittrand tumorfrei, kann dies die Entscheidung unterstützen, benachbarte Nervenstrukturen zu erhalten. Werden hingegen Tumorzellen am Rand gefunden, kann der Operateur noch während desselben Eingriffs zusätzliches Gewebe entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine besondere Form dieser intraoperativen Schnittrandkontrolle wird als NeuroSAFE-Technik bezeichnet. Dabei werden gezielt die Gewebeflächen untersucht, die unmittelbar an den für die Erektionsfähigkeit wichtigen Gefäß-Nerven-Bündeln liegen. Ziel ist es, so viel gesundes Gewebe wie möglich zu schonen, ohne die vollständige Entfernung des Tumors aus den Augen zu verlieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was bei einer Prostatakrebs-Operation als Schnellschnitt bezeichnet wird</li>



<li>Warum Gewebe bereits während der Operation untersucht wird</li>



<li>Wie die Pathologie einen Schnellschnitt anfertigt und beurteilt</li>



<li>Was ein positiver oder negativer Schnittrand bedeutet</li>



<li>Was hinter dem Begriff NeuroSAFE steckt</li>



<li>Welche Rolle der Schnellschnitt beim Erhalt der Nerven spielen kann</li>



<li>Wann während der Operation zusätzliches Gewebe entfernt werden kann</li>



<li>Warum der Schnellschnitt die endgültige Gewebeuntersuchung nicht ersetzt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einer Prostataoperation lässt sich anhand von MRT, Biopsie, PSA-Wert und weiteren Befunden einschätzen, wie weit sich der Tumor wahrscheinlich ausgebreitet hat. Eine vollständig sichere Beurteilung mikroskopisch kleiner Tumorausläufer ist vor dem Eingriff jedoch nicht immer möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Operateur steht deshalb häufig vor einer Abwägung: Werden die angrenzenden Gefäß-Nerven-Bündel großzügiger geschont, kann dies für den Erhalt der Erektionsfähigkeit von Vorteil sein. Gleichzeitig darf kein erkennbares Tumorgewebe im Körper zurückbleiben. Der intraoperative Schnellschnitt liefert zusätzliche Informationen, mit denen diese Entscheidung noch während der Operation angepasst werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein unauffälliger Schnellschnitt ist jedoch keine Garantie dafür, dass sich im gesamten entfernten Gewebe keine weiteren Tumoranteile befinden. Nach dem Eingriff wird die komplette Prostata deshalb ausführlich histopathologisch untersucht. Erst dieser endgültige Befund liefert unter anderem genaue Angaben zum Tumorstadium, zum Aggressivitätsgrad und zu den Schnitträndern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein positiver Schnittrand muss individuell eingeordnet werden. Seine Bedeutung hängt beispielsweise von der Ausdehnung, der Lage und den weiteren Eigenschaften des Tumors ab. Das Ergebnis sollte deshalb gemeinsam mit dem behandelnden Urologen besprochen und bei der Planung der Nachsorge berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Männer, bei denen eine operative Entfernung der Prostata geplant ist, sowie an Angehörige, die den Ablauf einer Prostatakrebs-Operation und die Bedeutung der intraoperativen Gewebeuntersuchung besser verstehen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Welche Operationstechnik und welcher Umfang des Nerverhalts im persönlichen Fall sinnvoll sind, kann nur anhand der individuellen Befunde entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/schnellschnitt-prostatakrebs-operation/">Prostatakrebs-OP: Was ist der Schnellschnitt – und warum ist er wichtig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mikroultraschall und MRT: Welche Bildgebung bei Prostatakrebsverdacht?</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/mikroultraschall-mrt-prostatakrebsverdacht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 15:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge und Früherkennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://podcast.urokompetenz.de/?post_type=podcast&#038;p=228</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mikroultraschall und MRT bei Prostatakrebsverdacht: Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wie beide Verfahren auffällige Bereiche in der Prostata sichtbar machen, worin sie sich unterscheiden und welche Rolle sie bei der Planung einer gezielten Biopsie spielen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/mikroultraschall-mrt-prostatakrebsverdacht/">Mikroultraschall und MRT: Welche Bildgebung bei Prostatakrebsverdacht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Tastbefund bedeutet nicht automatisch, dass Prostatakrebs vorliegt. Beides kann jedoch ein Anlass sein, die Prostata genauer zu untersuchen. Moderne Bildgebungsverfahren können dabei helfen, auffällige Bereiche zu erkennen, das persönliche Risiko besser einzuschätzen und eine möglicherweise notwendige Gewebeentnahme gezielter zu planen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders häufig werden in diesem Zusammenhang die multiparametrische Magnetresonanztomografie, kurz mpMRT, und der hochauflösende Mikroultraschall genannt. Beide Verfahren liefern unterschiedliche Informationen und haben eigene Stärken und Grenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts sprechen Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt und Ludger Deppe darüber, wie Mikroultraschall und MRT bei Prostatakrebsverdacht eingesetzt werden. Dr. Witt erklärt verständlich, wie die Untersuchungen ablaufen, wie verdächtige Veränderungen beurteilt werden und warum es bei der Wahl des Verfahrens nicht nur auf die Technik, sondern auch auf die individuelle Situation und die Erfahrung des untersuchenden Teams ankommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was unterscheidet MRT und Mikroultraschall?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die multiparametrische MRT erstellt detaillierte Schnittbilder der gesamten Prostata. Auffällige Bereiche werden dabei anhand eines standardisierten Bewertungssystems eingeordnet. Der sogenannte PI-RADS-Wert hilft dem behandelnden Team dabei, die Wahrscheinlichkeit eines klinisch bedeutsamen Tumors einzuschätzen und verdächtige Bereiche für eine mögliche Biopsie zu markieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mikroultraschall arbeitet mit einer besonders hochfrequenten Ultraschallsonde. Dadurch können feine Gewebestrukturen der Prostata während der Untersuchung in Echtzeit dargestellt werden. Auffällige Areale lassen sich unmittelbar beurteilen und bei einer anschließenden Biopsie gezielt ansteuern. Vorhandene MRT-Aufnahmen können abhängig vom verwendeten System zusätzlich in die Untersuchung einbezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MRT und Mikroultraschall müssen deshalb nicht grundsätzlich als konkurrierende Verfahren verstanden werden. Abhängig von den bisherigen Befunden, dem persönlichen Risiko und der verfügbaren Expertise können sie einzeln oder ergänzend eingesetzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum ein erhöhter PSA-Wert noch keine Krebsdiagnose bedeutet</li>



<li>Welche Aufgabe die Bildgebung bei Prostatakrebsverdacht hat</li>



<li>Wie eine multiparametrische MRT der Prostata funktioniert</li>



<li>Was der PI-RADS-Wert über einen auffälligen Bereich aussagen kann</li>



<li>Wie hochauflösender Mikroultraschall eingesetzt wird</li>



<li>Worin sich Mikroultraschall und MRT unterscheiden</li>



<li>Wie verdächtige Bereiche für eine Biopsie lokalisiert werden</li>



<li>Warum die Erfahrung des untersuchenden Arztes eine wichtige Rolle spielt</li>



<li>Weshalb eine Bildgebung die Gewebeuntersuchung nicht in jedem Fall ersetzen kann</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Verdacht auf Prostatakrebs besteht die diagnostische Herausforderung darin, behandlungsbedürftige Tumoren möglichst zuverlässig zu erkennen und zugleich unnötige Untersuchungen zu vermeiden. Eine gute Bildgebung kann dazu beitragen, verdächtige Bereiche gezielter zu untersuchen und die Entscheidung über weitere Schritte besser vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem liefert weder eine MRT noch ein Mikroultraschall allein eine endgültige Krebsdiagnose. Bildgebende Befunde müssen immer gemeinsam mit weiteren Faktoren betrachtet werden. Dazu gehören unter anderem der Verlauf des PSA-Werts, die PSA-Dichte, das Alter, die familiäre Vorbelastung, der Tastbefund und bereits vorliegende Untersuchungsergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besteht nach dieser Gesamtbewertung weiterhin ein relevanter Prostatakrebsverdacht, kann eine Biopsie notwendig sein. Erst die Untersuchung der entnommenen Gewebeproben ermöglicht in der Regel eine zuverlässige Beurteilung, ob Krebszellen vorhanden sind und wie aggressiv ein nachgewiesener Tumor einzuschätzen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein unauffälliger bildgebender Befund sollte deshalb nicht isoliert betrachtet werden. Welche weiteren Untersuchungen sinnvoll sind, muss individuell und nach einer ausführlichen ärztlichen Beratung entschieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Männer mit erhöhtem PSA-Wert oder einem anderen auffälligen Prostatabefund. Sie ist außerdem für Angehörige geeignet, die den Ablauf der modernen Prostatakrebsdiagnostik und die Unterschiede zwischen MRT und Mikroultraschall besser verstehen möchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weiterführende Informationen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie auf urokompetenz.de in den Beiträgen „<a href="https://urokompetenz.de/mikroultraschall-bei-prostatabiopsie/">Mikro-Ultraschall bei der Prostatabiopsie</a>“ und „Früherkennung von Prostatakrebs“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Welche Untersuchungen bei einem persönlichen Prostatakrebsverdacht erforderlich sind, kann nur nach ärztlicher Beurteilung der individuellen Befunde entschieden werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/mikroultraschall-mrt-prostatakrebsverdacht/">Mikroultraschall und MRT: Welche Bildgebung bei Prostatakrebsverdacht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>Diagnose Prostatakrebs: HIFU als Alternative zur OP oder Bestrahlung</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/hifu-bei-prostatakrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Nov 2025 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prostatakrebs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie funktioniert HIFU bei Prostatakrebs, und für wen kann die fokale Therapie infrage kommen? Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt erklärt, wie Tumorgewebe mit gebündeltem Ultraschall gezielt behandelt wird und welche Vorteile, Grenzen und Nachsorgefragen Patienten kennen sollten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Diagnose Prostatakrebs stehen Betroffene häufig vor einer schwierigen Entscheidung: Ist eine Operation notwendig, kommt eine Bestrahlung infrage oder gibt es eine gezieltere Behandlungsmöglichkeit? Eine solche Möglichkeit kann bei sorgfältig ausgewählten Patienten die fokale Therapie mit hochintensiv fokussiertem Ultraschall, kurz HIFU, sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der fokalen HIFU-Therapie wird nicht automatisch die gesamte Prostata behandelt. Gebündelte Ultraschallwellen erzeugen im zuvor festgelegten Behandlungsbereich Wärme, durch die das dortige Tumorgewebe gezielt zerstört werden soll. Gesundes Prostatagewebe und benachbarte Strukturen können dabei möglichst weitgehend geschont werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts erklärt Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt, wie die HIFU-Behandlung funktioniert und worin sie sich von einer radikalen Prostataoperation oder einer Bestrahlung unterscheidet. Außerdem geht es um die Frage, für welche Patienten eine fokale Therapie infrage kommen kann und warum eine genaue Diagnostik vor der Entscheidung besonders wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">HIFU ist nicht für jeden Prostatakrebs geeignet. Entscheidend sind unter anderem die Lage und Ausdehnung des Tumors, sein Aggressivitätsgrad, die Ergebnisse von MRT und Biopsie sowie das persönliche Risikoprofil des Patienten. Erst anhand dieser Informationen lässt sich beurteilen, ob eine fokale Behandlung medizinisch sinnvoll sein kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was HIFU bei Prostatakrebs bedeutet</li>



<li>Wie gebündelte Ultraschallwellen Tumorgewebe behandeln</li>



<li>Was unter einer fokalen Therapie verstanden wird</li>



<li>Wie sich HIFU von Operation und Bestrahlung unterscheidet</li>



<li>Für welche Patienten die Behandlung infrage kommen kann</li>



<li>Warum MRT, Biopsie und eine genaue Tumorlokalisation wichtig sind</li>



<li>Welche möglichen Vorteile eine organerhaltende Behandlung haben kann</li>



<li>Warum auch nach einer HIFU-Therapie eine strukturierte Nachsorge notwendig ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms geht es nicht nur um die Kontrolle der Krebserkrankung. Auch mögliche Auswirkungen der Behandlung auf Kontinenz, Sexualfunktion, Erholungszeit und Lebensqualität spielen für viele Patienten eine wichtige Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine fokale HIFU-Behandlung verfolgt das Ziel, den nachgewiesenen Tumorbereich zu behandeln und gleichzeitig möglichst viel gesundes Gewebe zu erhalten. Dadurch können bestimmte behandlungsbedingte Belastungen geringer ausfallen als bei einer Therapie der gesamten Prostata. Dennoch handelt es sich nicht um eine nebenwirkungsfreie Behandlung. Auch nach HIFU können Beschwerden beim Wasserlassen, Infektionen, Veränderungen der Erektionsfähigkeit oder verbliebenes beziehungsweise erneut auftretendes Tumorgewebe eine Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders wichtig ist deshalb eine realistische Einordnung. HIFU ersetzt nicht grundsätzlich die etablierten Behandlungsmöglichkeiten und ist nicht bei jedem Tumor eine geeignete Alternative. Patienten sollten gemeinsam mit einem erfahrenen Urologen besprechen, welche Therapie zu ihrem Tumorstadium, ihrem persönlichen Risiko, ihrem Gesundheitszustand und ihren eigenen Prioritäten passt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da bei einer fokalen Therapie Teile der Prostata unbehandelt bleiben, ist anschließend eine konsequente Nachsorge erforderlich. Dazu können regelmäßige PSA-Kontrollen, bildgebende Untersuchungen und abhängig vom Befund erneute Gewebeproben gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Männer mit neu diagnostiziertem Prostatakrebs, die ihre Behandlungsmöglichkeiten besser verstehen möchten. Sie ist ebenso für Angehörige geeignet, die sich über die Unterschiede zwischen HIFU, Operation und Bestrahlung informieren wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterführende Informationen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen finden Sie auf urokompetenz.de unter „HIFU-Therapie bei Prostatakrebs“ und „Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine HIFU-Therapie im persönlichen Fall infrage kommt, kann nur nach einer vollständigen Untersuchung und ärztlichen Beurteilung entschieden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/hifu-bei-prostatakrebs/">Diagnose Prostatakrebs: HIFU als Alternative zur OP oder Bestrahlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Urologische Vorsorge und Früherkennung: Warum Männer nicht warten sollten</title>
		<link>https://podcast.urokompetenz.de/podcast/urologische-vorsorge-und-frueherkennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Früherkennung Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Männergesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prostata Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Prostatakrebs Früherkennung]]></category>
		<category><![CDATA[PSA-Wert]]></category>
		<category><![CDATA[Urokompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Urologe Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[urologische Vorsorge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum urologische Vorsorge mehr ist als ein kurzer Termin: Dr. Witt erklärt, wann Früherkennung sinnvoll ist, welche Fragen Männer vorab klären sollten und weshalb rechtzeitige Abklärung Sicherheit geben kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/urologische-vorsorge-und-frueherkennung/">Urologische Vorsorge und Früherkennung: Warum Männer nicht warten sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/@Urokompetenz"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worum geht es in dieser Folge?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vorsorge ist für viele Männer ein Thema, das gerne auf später verschoben wird. Solange keine Beschwerden auftreten, scheint oft alles in Ordnung zu sein. Gerade in der Urologie können regelmäßige Untersuchungen jedoch helfen, Veränderungen früher zu erkennen, Risiken besser einzuschätzen und rechtzeitig die richtigen nächsten Schritte einzuleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In dieser Folge des Urokompetenz Podcasts spricht Priv.-Doz. Dr. J.H. Witt darüber, warum urologische Früherkennung nicht erst dann wichtig wird, wenn bereits Beschwerden bestehen. Verständlich und patientennah erklärt er, welche Rolle der Urologe bei der Vorsorge spielt, welche Fragen Männer häufig beschäftigen und warum ein offenes Gespräch oft der wichtigste erste Schritt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">In dieser Folge erfahren Sie</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum urologische Vorsorge für Männer wichtig ist</li>



<li>Wann ein Besuch beim Urologen sinnvoll sein kann</li>



<li>Welche Rolle Früherkennung spielt</li>



<li>Warum Beschwerden nicht immer früh auftreten</li>



<li>Was Männer vor einem Vorsorgetermin wissen sollten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum dieses Thema wichtig ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele urologische Erkrankungen entwickeln sich zunächst ohne eindeutige Beschwerden. Genau deshalb ist es sinnvoll, Vorsorge nicht als Angstthema zu verstehen, sondern als Möglichkeit, Klarheit zu gewinnen. Wer gut informiert ist, kann Befunde besser einordnen, gezieltere Fragen stellen und medizinische Entscheidungen bewusster treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Episode richtet sich an Männer, die ihre Gesundheit aktiver im Blick behalten möchten, sowie an Angehörige, die sich verständlich über urologische Vorsorge und Früherkennung informieren wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Video zur Folge</h2>


<div style="aspect-ratio: 16 / 9; width: 100%;">
  </div>



<h2 class="wp-block-heading">Medizinischer Hinweis</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Podcast-Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://podcast.urokompetenz.de/podcast/urologische-vorsorge-und-frueherkennung/">Urologische Vorsorge und Früherkennung: Warum Männer nicht warten sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://podcast.urokompetenz.de">Urokompetenz Podcast</a>.</p>
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